POSEIDON präsentiert sich der Öffentlichkeit

Wien (OTS) - Auf einer Tagung am 15. September in Wien wird das EU-Projekt POSEIDON erstmals vorgestellt. Der Erfahrungsaustausch mit Wiener Expertinnen und Experten aus der Stadtteilentwicklung sorgt für die bestmögliche Umsetzung der Projektergebnisse in Wien. Die neue Projekt-Homepage http://www.poseidon-partnership.net informiert laufend über die aktuellen Entwicklungen von POSEIDON.****

POSEIDON optimiert Strategien des Stadtteilmanagement in der Europäischen Union, die Lebensqualität in sozial und wirtschaftlich benachteiligten Stadtteilen soll verbessert werden. Nun wird das EU-Projekt mit den ersten Arbeitsergebnissen auf der Tagung "Stadtteil-Nachbarschaften im internationalen Kontext" am 15. September in Wien präsentiert. Die Veranstaltung rundet die erste Projektphase ab, in der interregionaler Erfahrungsaustausch der sechs beteiligten Städte im Mittelpunkt standen.

Wiener Praktikerinnen und Praktiker aus der Stadtentwicklung und dem Grätzelmanagement können von diesem Know-how profitieren, ihr eigenes Wissen in das EU-Projekt einfließen lassen und gemeinsam in Workshops und einer Wissensbörse die Fragestellungen identifizieren, die im weiteren Verlauf von POSEIDON bearbeitet werden sollen. Eine gerade ins Leben gerufene Austauschplattform für Wiener Praktikerinnen und Praktiker, soll auch künftig die Ergebnisse von POSEIDON für Wien nutzbar machen.

In der aktuellen zweiten Phase werden die lokalen Pilotprojekte in allen Städten vorbereitet: In Wien sind das die Initiativen WOLKE 7 und ANKER 10, die ebenfalls auf der Tagung vorgestellt werden.

POSEIDON erforscht Wege zu mehr Lebensqualität in europäischen Städten

POSEIDON ist eine Partnerschaft sechs europäischer Städte zur Förderung der strategischen Reflexion über Stadtteilmanagement. Mit Wien als Leadpartner tauschen Genua, Amsterdam, London-Haringey, North Kent und Stockholm die bisher gesammelten, städtespezifischen Erfahrungen in der Stadtteilentwicklung aus. Vor allem durch die praktische Umsetzung gemeinsam konzipierter Projekte, entwickeln die teilnehmenden Expertinnen und Experten innovative Instrumentarien und Methoden, um die Förderung sozioökonomisch benachteiligter Viertel in europäischen Städten zu optimieren. Startschuss des 3 Jahre dauernden EU-Projekts war im Jänner 2004.

POSEIDON im Netz

Seit Juni 2004 können Interessierte den Werdegang von POSEIDON auch im Internet unter http://www.poseidon-partnership.net/ mitverfolgen. Neben generellen Informationen zu POSEIDON, dokumentiert die Projektwebsite die aktuellen Entwicklungen des Arbeitsprozesses und die Implementierung der Pilotprojekte. Im Hintergrund der Website findet auf der virtuellen Arbeitsplattform der permanente Austausch der Partnerstädte statt.

Organisiert wird die Tagung vom Wissenschaftszentrum Wien, das von der Magistratsabteilung 50 mit der lokalen und EU-Projektkoordination von POSEIDON beauftragt ist, in Kooperation mit der MA 50, der Magistratsabteilung 25, der Arbeiterkammer Wien (Abteilung Kommunalpolitik) und der Magistratsdirektion für Infrastruktur und Stadterneuerung. (Schluss) red

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