Barnet: SPÖ-Lehner will Florisdorf weiter zubetonieren!

FPÖ-Antrag zum Schutz der letzten Grünflächen in Leopoldau

Wien, 13-09-2004 (fpd) - In Florisdorf kommt es in der letzten Zeit zu verstärkten Problemen mit der Errichtung von Bauwerken. Die alteingessenen Anrainer werden dabei massiv in ihren Rechten gestört und ihrer Lebensqualität beraubt, berichtet LAbg. GR Günther Barnet.

Einen folgenschweren Anschlag auf die "grünen Lungen" des 21 Bezirks ortet Barnet in der geplanten Errichtung eines Betonwerks. Unmittelbar neben einer Kleingartensiedlung und einem vor ca. 7 Jahren angepflanzten "Jungbürgerwald" sowie dem geplanten Verbindungsbach zwischen Marchfeldkanal und Alter Donau (als Erholungsraum) soll das Werk errichtet werden. Die Bewohner der anliegenden Kleingartensiedlungen sowie Einfamilien- und Reihenhäuser, die täglich zu Hunderten mit ihren Kindern und Hunden dieses Naherholungsgebiet nutzen - zum Teil gerade deswegen dieses

Gebiet bewohnen - sind zu recht verärgert, erklärte Barnet an den sich viele besorgte Anrainer gewandt haben.

Als weiteres Beispiel nannte Barnet dabei die geplante fünfstöckige Überbauung der Endstation U 1 Leopoldau. "Ursprünglich hätte ohne gültige Baugenehmigung und Flächenwidmung den Bewohnern der Nordrandsiedlung ein riesiger Betonklotz vor die Nase gesetzt werden sollen. Der massive Druck der Freiheitlichen hat jedoch das Einlenken der Wiener Linien und der SPÖ bewirkt", berichtet der freiheitliche Mandatar aus Floridsdorf.

In Planung sei, so Barnet, auch ein ca. 70 Meter großes Hochhaus direkt neben einer Einfamilienhaussiedlung an der Wagramerstraße. All diese Planungen und Vorhaben zeigen, daß die Wiener SPÖ offenbar Floridsdorf als "bautechnischen Mistkübel Wiens" mißbrauche und keinerlei Interesse an der Wohnqualität der Floridsdorfer Bürger habe.

Die Floridsdorfer FPÖ habe aus diesem Grund in der Bezirksvertretung beantragt, alle Widmungen im Bezirk auf große, unverbaute Flächen zu überprüfen. Gerade Bezirksvorsteher Lehner opponiere zwar regelmäßig gegen die geplanten Bauobjekte, betont aber gleichzeitig, daß er als Bezirksvorsteher keine Möglichkeit habe, gegen die Planungen aufzutreten.
Eine Argumentation, so Barnet, die symptomatisch für die SPÖ sei und von Desinteresse und Ignoranz zeuge. Selbstverständlich wären solche Bauvorhaben mit der entsprechenden Flächenwidmung zu verhindern. Außerdem, so Barnet, sei daran erinnert, daß die SPÖ-Gemeinderäte Reiter und Ludwig für entsprechende Widmungen, mit denen zwar bestimmte Gewerbe, nicht aber Industrieanlagen in den Einschränkungen der Bebauungspläne für diese Räume vorgenommen werden, im Wiener Gemeinderat eingetreten sind.

Die Floridsdorfer SPÖ hat der von den Bürgern gewünschten Initiative in der Bezirksvertretung eine Absage erteilt und den Freiheitlichen Antrag zur Durchforstung der Flächenwidmungspläne abgelehnt. Die Wiener Freiheitlichen, so Barnet werden daher im Wiener Gemeinderat einen entsprechenden Antrag zur Abstimmung bringen um die "Zubetonierung" Floridsdorfs in Zukunft zu erschweren. Gerade die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt gehören durch ihre Grünzonen zu den wichtigen Naherholungsgebieten der Wienerinnen und Wiener. Diese Naherholungsgebiete mutwillig durch die Kurzsichtigkeit der Bezirks SPÖ zerstören zu lassen, sei fahrlässig und auch im Sinne der nachfolgenden Generationen nicht vertretbar, so Barnet abschließend. (Schluß) jen

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