Parnigoni: Einbußen bei Sicherheit gehen auf Strassers Konto

400 Beamte mehr völlig ungenügend, nachdem 3.500 abgebaut wurden

Wien (SK) SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni erneuert seine Kritik an der Politik von Innenminister Strasser. "Der vorgegaukelte Streit zwischen Strasser und Finanzminister Grasser um eine Aufstockung um 400 Exekutivbeamte ist grotesk, wenn man sieht, dass in den letzten Jahren 3.500 Beamte abgebaut wurden", so Parnigoni am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die enorme Steigerung der Kriminalität und die sinkenden Aufklärungsquoten sind nach Überzeugung von Parnigoni auf den Stellenabbau bei der Exekutive zurückzuführen und "gehen damit voll auf das Konto von Innenminister Strasser".

Parnigoni wirft dem Innenminister auch vor, dass er "Geld verschleudert". So habe Strasser bei dem Test für die neuen Dienstzeitsysteme der Polizisten alleine beim Pilotprojekt in Wien-Fünfhaus 180.000 Euro "in den Sand gesetzt", kritisierte Parnigoni. In Wels, Graz und in der Kriminalabteilung West seien die gleichen Tests durchgeführt worden, die sich am Ende als Flop herausgestellt hätten, sagte Parnigoni. Insgesamt seien damit an die 500.000 Euro verschwendet worden.

Parnigonis Resümee: "Strassers Sicherheitspolitik ist ein Desaster. Für falsche Projekte wird Geld zum Fenster hinaus geworfen. Vor diesem Hintergrund ist das Selbstlob für die leider völlig ungenügende personelle Aufstockung bei der Exekutive lächerlich." (Schluss) wf

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002