Gio Hahn eröffnet beim Wiener Erntedankfest das Weindorf der Wiener Heurigen

Urbane Lebensqualität ist auch eine Frage städtischer Landwirtschaft

Wien (11.09.04) - Die Wiener Heurigen sind beim 4. Erntedankfest am Wiener Heldenplatz mit dem Weindorf vertreten. Immerhin rund ein Fünftel der Fläche Wiens wird landwirtschaftlich genutzt. Berühmt ist vor allem das Wiener Weinbaugebiet. Was in der Reblaus nicht besungen wird, ist der Mehrfachnutzen auch der Weingärten für eine Stadt wie Wien: Ein Hektar Weingarten deckt den Jahressauerstoffbedarf von 25 Menschen.

Gio Hahn, gf. ÖVP Wien Landesparteiobmann, bei der Eröffnung des Weindorfes: "Es geht um mehr als die Erhaltung der Wiener landwirtschaftlichen Betriebe. Viele Menschen glauben, das hat was mit Nostalgie zu tun. Im Gegenteil: Moderne urbane Lebensqualität ist auch eine Frage städtischer Landwirtschaft. Ohne unsere 1150 Stadtbauern ist Wien für mich undenkbar. Sie sind moderne Mehrdienstleister. Wiens Stadtbauern sorgen für unseren Naherholungsraum, für den lebensnotwendigen Grüngürtel einer Stadt und versorgen uns mit Frischgemüse und einem guten Tropfen."

Das vierte Erntedankfest des österreichischen und des Wiener Bauernbundes am Wiener Heldenplatz steht unter dem Motto "Genussland Österreich". Der Wiener Bauernbund Obmann und "Gastgeber" des vierten großen Erntedankfests am Wiener Heldenplatz, Gottfried Schabbauer:
"Zwischen Hochwasser, Dürren, Autobahnbau und anderen Unsicherheiten wird es für die heimischen und gerade auch die Wiener Bauern immer schwieriger sich zu behaupten und ihre vielfältigen Leistungen für die Gesellschaft zu erbringen. Ohne politischen Rückhalt gerade einer modernen Stadtpolitik ist das nicht möglich."

Beim Funktionärsempfang der ÖVP Wien ging es um die Arbeit der nächsten Monate.
Gio Hahn: "Vor der Ernte gibt es in Wien noch einiges zu tun. Die Versäumnisse der SP-Stadtregierung aufzeigen, ist das eine. Sie aufzuarbeiten - von Lainz, über die enorme Arbeitslosigkeit in Wien, die fehlenden Anreize für Betriebsansiedlungen, das Desaster bei der Nord-Ost-Umfahrung usw. ist das andere. Dazu braucht es eine moderne Stadtpolitik, die die Stadt als Ort der gesellschaftlichen Umbrüche und Neuerungen ins Visier nimmt."

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