Bures: Beschluss zu Pensionen keine Spur von epochal, sondern ungerechtes Flickwerk

Wien (SK) Das gestern von der Regierung beschlossene Modell
zu den Pensionen sei keine Spur von "epochal" wie es heute Vizekanzler Gorbach im Mittagsjournal behauptete, sondern ein "ungerechtes und unsoziales Flickwerk", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Samstag zu Gorbachs Aussagen. Rechenbeispiele zeigen ganz deutlich, dass Junge und Frauen eindeutig Verlierer dieser Regelungen sind, so Bures. ****

Die Altersarmut bei Frauen werde steigen, da die völlig unterschiedlichen Erwerbsverläufe bei Frauen nicht annähernd berücksichtigt werden. "Mehr als 30 Prozent der Frauen arbeiten in Teilzeit oder in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Die geringfügig bessere Bewertung der Kindererziehungszeiten reicht nicht aus, um die Pensionsverluste zu kompensieren", unterstrich die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.

Das Grundprinzip, gleiche Beiträge für gleiche Leistungen, sei nicht gegeben. Die Harmonisierung komme in den nächsten 15 Jahren nicht, schwer arbeitende Menschen müssten Abschläge hinnehmen, kritisierte Bures. "Die Ungerechtigkeiten des Pensionssystems werden verschärft", kritisierte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin abschließend. (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006