ARBÖ: Sperren sorgen im Urlauberreiseverkehr für kilometerlangen Staus auf den Transitstrecken

Wien (ARBÖ) - 2 spektakuläre Unfälle und verlorenes Ladegut sorgten am heutigen Samstag Vormittag für Sperren und Staus auf Transitrouten in Westösterreich. Betroffen waren nach Informationen des ARBÖ die Tauernautobahn, Fernpaß Bundesstraße und die Arlberg Schnellstraße.

Gegen 11:45 Uhr ereignete sich auf der B179, Fernpaß Bundesstraße, ein Motorradunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache war ein Biker schwer gestürzt. Nach ersten Angaben der Gendarmerie zog sich der Motorrad-Lenker eine komplizierte Unterschenkelfraktur zu. Um die beste und schnellstmögliche Versorgung des Verletzten zu gewährleisten wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Im Zuge der Landung und der Rettungsarbeiten wurde die Fernpaß Bundesstraße, für den gesamten Verkehr gesperrt. "Durch den dichten Urlauberreiseverkehr bildete sich binnen weniger Minuten ein kilometerlanger Stau in beide Richtungen. Obwohl die Sperre voraussichtlich gegen 12:30 Uhr aufgehoben wurde, hatten sich die Staus sich nicht aufgelöst ", berichtet Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst Durch das Ferienende in Bayern, Baden-Württemberg und Westösterreich hat sich um die Mittagszeit auch vor dem Grenztunnel Vils/Füssen ein Stau gebildet. Die Fahrzeuge wurden nur mehr blockweise durch den Tunnel geleitet

Auch auf der A10, Tauernautobahn, in Salzburg ereignete sich gegen 11:50 Uhr ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Im Ofenaußertunnel krachten aus bisher ungeklärter Ursache 4-5 Fahrzeuge ineinander. Bei dem Auffahrunfall, der sich in Richtung Salzburg ereignete, wurden nach ersten Angaben von der zuständigen Autobahngendarmerie keine Personen verletzt. Die Autobahn musste im Unfallbereich in beide Richtungen gesperrt wird. Binnen weniger Minuten verlängerten sich im Gegenverkehrsbereich, die bereits bestehenden rund 3 Kilometer auf die doppelte Länge. "Der Verkehr wird bei Paß Lueg bzw. Golling auf die B159, Salzachtal Bundesstraße abgeleitet. Auf der Bundesstraße gab es allerdings bereits seit Vormittag nur mehr ein sehr langsames Weiterkommen im Stop- and Go-Verkehr ", so Thomas Haider vom ARBÖ weiter.

Reinigungsarbeiten sorgten auf der S16, Arlberg Bundesstraße, für eine stundenlange Sperre des Perjenntunnels. Ein Betonmischwagen verlor gegen 08:20 Uhr einen Teil seiner Ladung. Unfälle ereigneten sich nach Informationen des ARBÖ glücklicherweise nicht. Durch die komplizierten Reinigungsarbeiten musste der Tunnel in beide Richtungen gesperrt werden. Erst gegen 11:44 Uhr konnte der Tunnel wieder freigegeben werden. Im Zuge der Sperre bildeten sich vor der Ableitung bei Landeck und auf der Umleitungsstrecke - der B171, Tiroler Bundesstraße, kilometerlange Staus mit erheblichen Verzögerungen.

(Forts. mögl.)

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