Eder: Neue Regelungen bei Dieselpartikelfilter kommt zu früh

Wien (SK) Grundsätzlich spreche sich die SPÖ für den Einbau von Partikelfiltern bei Dieselfahrzeugen aus, doch umweltfreundlichen Maßnahmen sollten einen Anreiz darstellen und keine Strafe, unterstrich SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Samstag zum Schnellschuss der Regierung bezüglich der Dieselpartikelfilter. "Solange der Markt nicht in der Lage ist, Diesel-Pkw mit entsprechenden Filteranlagen zu liefern, hat der Konsument keine Wahl und muss filterlose Pkw kaufen und damit auch eine höhere Nova berappen", so Eder. Letztlich sei der Beschluss der Regierung, bereits ab kommenden Jahr eine höhere Nova bei Neuzulassungen von Diesel-Pkw ohne Partikelfilter einzuheben, "eine reine Schröpfaktion", kritisierte Eder. ****

Eder forderte die Regierung auf, ihre Maßnahmen besser abzustimmen und EU-weit zu regeln. Die Autofahrerklubs, vor allem der ARBÖ, haben bereits darauf hingewiesen, dass ab kommenden Jahr lediglich 30 Prozent der Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter angeboten werden können. "70 Prozent der Käufer von Dieselfahrzeugen müssen dann eine höhere Nova bezahlen, obwohl sie gar nicht die Wahl gehabt haben", so Eder. Der SPÖ-Verkehrssprecher lehnt daher diese Form der Bestrafung ab und fordert die Regierung auf, diese Regelung noch einmal zu überdenken und zu verschieben, bis Dieselfahrzeuge flächendeckend mit Partikelfilter angeboten werden können. (Schluss) ns

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