Der Sparkurs der Regierung gefährdet Wohnungen für Jungfamilien!

Seiser: BM Grasser will den Städten und Gemeinden ab 2005 weniger Geld für Wohnbau geben

Klagenfurt (SP-KTN) "Geht es nach dem Finanzminister, drohen Österreichs Städten und Gemeinden bald massive Verluste bei der Wohnbauförderung", warnte am Samstag LAbg. Herwig Seiser. Der Grund:
Bei den derzeit laufenden Finanzausgleichsverhandlungen soll es kein zusätzliches Geld für die Städte und Gemeinden geben.

Seiser: "Besonders bedenklich ist bei der Wohnbauhilfe, dass vergleichbare EU-Staaten in diesem Bereich deutlich mehr investieren als Österreich. In Deutschland etwa wird der Wohnbau doppelt so stark gefördert wie hierzulande, dabei würden gerade Jungfamilien günstige Wohnungen dringend benötigen."

Die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden ist dramatisch:
Während die Ausgaben für so wichtige Bereiche wie Altenpflege, Kinderbetreuung, Krankenhäuser oder Wohnbauförderung jährlich steigen, sinkt der Anteil, den die Städte und Gemeinden am Bundesbudget erhalten. 1995 bekamen sie noch 15 Prozent, 2002 waren es nur noch 13 Prozent. (Schluss)

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