Tancsits, Großruck und Lugger: SPÖ Wirtschaftsprogramm würde Wohnen drastisch verteuern.

St. Wolfgang (OTS) - Bei den 10. St. Wolfganger Tagen der ARGE Eigenheim gab ARGE Obmann Klaus Lugger seiner Freude Ausdruck, dass die Wohnbauförderungsmittel im neuen Finanzausgleich im bisherigen Umfang gesichert sind. Lugger: "Es ist jetzt Aufgabe der Länder, diese Mittel ungekürzt der Landeswohnbauförderung zuzuführen - damit wieder jene Familien in den Genuss günstiger Wohnungen kommen, die sie am dringendsten brauchen." Gleichzeitig warnten ÖVP-Sozialsprecher NR Walter Tancsits und ÖVP-Wohnbausprecher NR Wolfgang Großruck vor Plänen der SPÖ, die eine höhere Besteuerung der Mieteinnahmen sowie eine Erhöhung der Grundsteuer vorsehen.

Tancsits erklärte bei der Tagung der Wohnbauexperten der ARGE Eigenheim, dass die solide österreichische Wohnbaufinanzierung und die zur Verfügungstellung günstigen Wohnraumes durch die neuerdings wieder aufgetauchten Ideen einer höheren Grundsteuer oder höheren Mietenbesteuerung gefährdet wäre. Diese Vorschläge enthält bekanntlich das jüngst präsentierte SPÖ-Wirtschaftsprogramm.

Da die Grundsteuer Teil der Betriebskosten ist, schlägt sie gleichermaßen auf alle Wohnformen durch. Die Erhöhung käme also bei Miet- und Eigentumswohnungen genauso wie bei Eigenheimen, ja selbst bei Heim- und Spitalsplätzen zum tragen. Auch wären geförderte und frei finanziert errichtete Wohnungen gleich betroffen. "Eine Erhöhung der Grundsteuer hätte daher die gesamte Bevölkerung zu tragen," betonte Tancsits.

Gleiches gilt für die stärkere Besteuerung von Mieteinnahmen. Dies hätte eine allgemeine Erhöhung aller Mietkosten und eine zusätzliche Belastung der Haushalte zur Folge. Tanscits: "Besonders unsozial wären kinderreiche Haushalte betroffen, die im allgemeinen über weniger Einkommen frei verfügen können und trotzdem größeren Wohnraum benötigen."

Großruck hieb in die selbe Kerbe wie Lugger und Tancsits und stellte unmissverständlich fest: "Die derzeit ausgeglichenen Wohnungsmärkte dürfen nicht durch neue Steuererfindungen empfindlich gestört und gerade für Normalverdiener wieder teurer werden!"

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