Pharmig: "Kostenexplosion bei e-card wäre unglaublicher Skandal"

Generalsekretär Huber: "Bevor Leistungen für die Patienten gekürzt werden, soll der Hauptverband interne Missstände beseitigen."

Wien (OTS) - In die neuerliche Diskussion rund um eine mögliche Kostenexplosion bei der Chipkarte, die im ersten Halbjahr 2005 den Krankenschein ablösen soll, meldet sich jetzt auch die Pharmig, der Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs, zu Wort: "Sollten sich die Vorwürfe des Rechungshofes bewahrheiten und die e-card 127 statt 116 Millionen Euro verschlingen, so wäre das ein unglaublicher Skandal", empört sich Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber. "Auf der einen Seite werden überall Leistungen für die Versicherten gekürzt und es regiert nur noch der Sparstift. Auf der anderen Seite geraten offenbar die Kosten für Mega-Projekte wie die e-card außer Kontrolle. Kein Wunder, wenn sich die Patienten gefrotzelt fühlen." Hubers Forderung lautet daher: "Bevor der Hauptverband Versicherungsleistungen kürzt, soll er seine Hausaufgaben machen und interne Missstände beseitigen."

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