Scheucher: Harmonisierungsnachhilfe für Heinisch-Hosek und Csörgits

Kopf- und Konzeptlosigkeit auch in der SPÖ-Frauenpolitik

Wien, 08. September 2004 (ÖVP-PK) Verärgert zeigte sich ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher heute, Mittwoch, über die heuchlerische Kritik der SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek sowie der ÖGB-Frauenvorsitzenden Renate Csörgits. "Jahrelang haben SPÖ-Frauen mit Regierungsverantwortung gar nichts für Frauenpensionen getan. Nun ein Reformprojekt, das gerade für Frauen Verbesserungen bringt, als 'doppelte Pensionskürzung' hinzustellen - das geht zu weit", so Scheucher. "Es reicht! Ich fordere Heinisch-Hosek und Csörgits auf, diese ungerechtfertigte Kritik zurückzunehmen." Die Regierung habe das Thema Frauenpensionen nicht ausgeklammert - im Gegenteil: Durch die Pensionsharmionisierung werden Kindererziehungszeiten aufgewertet. So werden in Zukunft statt zwei bis zu vier Jahre Kindererziehungszeiten pro Kind pensionsbegründend wirken. Die Beitragsgrundlage bildet das Medianeinkommen von 1.350 Euro monatlich. "Dies entspricht ebenfalls einer Verdoppelung der bisherigen Beitragsgrundlage", betonte Scheucher. ****

Eine weitere Verbesserung durch die Pensionsharmonisierung sei, dass ab der Einführung des Pensionskontos bereits nach sieben Jahren Erwerbstätigkeit eine Pension erworben werden kann. "Offensichtlich übt Frau Heinisch-Hosek Kritik, ohne die Neuerungen durch die Pensionsharmonisierung überhaupt zu kennen. Anders kann ich mir ihre heutigen Aussagen nicht erklären", so Scheucher. "In Anbetracht der Kopf- und Konzeptlosigkeit innerhalb der SPÖ und auch der SPÖ-Frauenpolitik der vergangenen Jahre war von Seiten der SPÖ allerdings nichts anderes zu erwarten", sagte Scheucher abschließend.

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