Amon: ÖAAB hat wichtige Forderungen durchgesetzt - gutes Ergebnis am Beginn des Begutachtungsverfahren

SPÖ-Arbeitnehmervertreter haben sich vorzeitig aus dem Spiel genommen

Wien (OTS) - Der ÖAAB sei in den Verhandlungen zur Harmonisierung der Pensionssysteme standhaft geblieben. Dies spiegle sich auch im Ergebnis wieder. "Unserer Forderung, dass nach 45 Beitragsjahren ein Pensionsantritt ohne Abschläge möglich sein muss, wurde entsprochen. Jedenfalls gilt eine solche Regelung bis 2010 - eine Verlängerung ist dann zu prüfen. Das ist ein schöner Erfolg für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. "Im Gegensatz zu manch anderen hat der ÖAAB immer eine klare Linie gehabt, die nun schließlich zum Erfolg geführt hat", so Amon. Wichtig sei für ihn, dass es 2010 zu einer Evaluierung der gesamten Harmonisierung komme. ****

Zufriedenstellend für den ÖAAB ist auch das präsentierte Modell für Schwerarbeiter. "Auch das war eine Forderung des ÖAAB, dass jemand, der Schwerarbeit leistet, einen entsprechenden Bonus bekommen muss", erklärte Amon. Der ÖAAB erwarte sich nun vom Sozialminister rasche Ergebnisse bei der Definition von Schwerarbeit.

Der ÖAAB habe in seinem Bundesvorstandsbeschluss vom 26. August d.J. auch die Verfassungskonformität eingemahnt. "Dass die Harmonisierung nun für alle unter 50-jährigen gilt, ist ein Zeichen dafür, dass auch dieser ÖAAB-Forderung entsprochen wurde".

Durch das vorzeitige Aufstehen vom Verhandlungstisch haben sich die SPÖ-Arbeitnehmervertreter vorzeitig aus dem Spiel genommen und keinerlei Verbesserung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Landes erreicht, sondern nur auf parteitaktische Anweisungen aus der SPÖ-Zentrale gehört, so Amon.

Es sei ein durchaus gutes Ergebnis am Beginn des Begutachtungsverfahrens. "Der ÖAAB wird sich die Stellungnahmen während der Begutachtung aber auch sehr genau ansehen", erklärte der ÖAAB-Generalsekretär Amon.

"Das Thema der Harmonisierung ist viel zu wichtig, um es aus parteipolitischer Taktik verwässert zu werden. Es geht schließlich um ein gerechtes und faires Pensionssystem für alle, das im Sinne der intergenerativen Gerechtigkeit vor allem nachhaltig sein muss", so Amon abschließend.

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