Personalnot nicht verschärfen

Wien (OTS) - Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung die Vereinbarung gemäß Art. 15 a B-VG zwischen dem Bund und den Ländern über Sozialbetreuungsberufe einstimmig beschlossen.

Der Vorsitzende der Gesundheits- u. Sozialberufe Johann Hable freut sich über diesen Verhandlungserfolg.

Es ist der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst gelungen, den Begutachtungsentwurf wesentlich zu verbessern.

Mit dieser Vereinbarung können nun Sozialbetreuungsberufe Pflegekompetenz bekommen (modulare Ausbildung) und das Gesundheits-u. Krankenpflegepersonal kann Kompetenz und Ausbildung in einem Sozialbetreuungsberuf erwerben.

Dadurch haben die Sozialberufe und die Pflegeberufe ein weiteres, moderneres Berufsbild und Einsatzbereiche.

Die Bundesländer haben nunmehr die Möglichkeit, innerhalb von 2 Jahren diese Vereinbarung zu unterschreiben.

Das jeweilige Ärztegesetz und das Gesundheits- u. Krankenpflegegesetz müssen in diesem Zusammenhang modifiziert werden. Die Länder werden hiermit verpflichtet, die Vereinbarung umzusetzen.

Hable fordert die Länder auf, diese Vereinbarung gemäß
Art. 15 a B-VG zwischen dem Bund und den Ländern über Sozialbetreuungsberufe zu unterschreiben.

Die Erweiterung des Einsatzbereiches kann erst nach Absolvieren der Zusatzausbildung erfolgen (Modul).

Heimhelfer

Die Aufwertung des Berufes Heimhelfer konnte erreicht werden. Das Ärztegesetz und das Gesundheits- u. Krankenpflegegesetz sind anzupassen. Das Gesundheitsministerium wird zur Anpassung innerhalb von 2 Jahren verpflichtet.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen!

Johann Hable Vorsitzender

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