Postbus-Verkauf - Schieder befürchtet "Verschlechterung des Öffentlichen Verkehrsnetzes im Westen Wiens"

Wien (SPW-K) - "Der Ministeratsbeschluss zum Verkauf eines
Drittels der Postbuslinien betrifft auch den Westen Wiens, vor allem die Postbuslinien die von Busbahnhof Hütteldorf den Westen und Niederösterreich anbinden", betont der Wiener Gemeinderat Mag. Andreas Schieder und befürchtet "eine massive Verschlechterung des Öffentlichen Verkehrsnetzes" in diesem Bereich.*****

Gerade zu Schulbeginn zeige sich die wichtige Bedeutung der betroffenen Buslinien, so Schieder weiter. "Die Linien Hütteldorf-Tulln, Hütteldorf-Mauerbach, Hütteldorf-Auhof, Hütteldorf-Kordon und Hütteldorf-Grinzing sind gerade für SchülerInnen das einzige öffentliche Transportmittel zu Schule und Lehrplatz. Die Busse sind aber auch eine der wichtigsten öffentlichen Anbindungen für den gesamten Westteil von Penzing. Schon jetzt sind die Busse in den Morgenstunden bis auf den letzten Platz gefüllt."

Durch den Verkauf, für den ab Mitte Oktober konkrete Angebote gelegt werden sollen, seien eine Verdünnung der Intervalle, eine schlechtere Fahrplankoordinierung, schlechter eingesetzte und gewartete Busse zu erwarten, so Schieder. "Dabei gibt es aber gerade im Winter durch die diversen Steigungen besonders schwierige Fahrverhältnisse!"

Schieder fordert deshalb vom zuständigen Minister Gorbach umfassende Informationen über die Bedingungen des Verkaufs und die betroffenen Linien. "Bis jetzt hat es keinerlei offizielle Informationen gegeben. Aufgrund der befürchteten Verschlechterungen für die Bevölkerung wäre es das Beste, diese Privatisierung zu stoppen!" (Schluss)

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