Grüne kritisieren Kürzungen im Wiener Pflichtschulwesen

Wien (OTS) - Mit Kürzungen im Wiener Pflichtschulwesen seit dem Jahr 2001 setzte sich am Dienstag GR Susanne Jerusalem in einem Pressegespräch der Grünen auseinander. Wie sie ausführte, habe sich das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern in Volksschulen von 1 :
13,83 (bis 2000) auf 1 : 14,5 (ab 2004) geändert. Bei Hauptschulen lautete es 1 : 9,18 nun
1 : 10. Ähnliche Zahlen gebe es in den Bereichen PTS und ASO. Wien brauche sich allerdings darüber nicht aufzuregen, so Jerusalem, denn die Änderungen im Finanzausgleich 2000 würden auch die Unterschrift Wiens tragen. Die Folge der Verschlechterungen wären mehr Kinder pro Klasse, Einschränkungen bei den "unverbindlichen Übungen", extreme Kürzungen bei Maßnahmen für die Betreuung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache und jenen mit einem besonderen Förderbedarf. Kritik übte Jerusalem auch an Kürzungen bei den kooperativen Mittelschulen sowie bei Mehrstufenklassen.

"Einhaken" könnte Wien bei der Zahl von Lehrern im Integrationsbereich. Dies sei nämlich kein Schulversuch mehr und stehe im Schulpflichtgesetz. Die Grünen fordern, dass der Bund die 1.164 Dienstposten, die für die Integration benötigt werden, zur Verfügung stellt. Weiters sollte das Verhältnis LehrerInnen -SchülerInnen auf den Stand des Jahres 2000 zurückgeführt werden. Im Notfall sollte Wien 1.000 Posten selbst bezahlen.

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