Bures: Vollkommenes ÖVP-Durcheinander in Sachen Harmonisierung

Sozialsprecher Tancsits widerspricht nun ÖAAB

Wien (SK) "Trotz der ungeheuer sensiblen Problematik, die
tief in die Lebensplanung der Menschein eingreift, schafft es die ÖVP, im Tagesrhythmus in Sachen Pensionsharmonisierung mit immer neuen Interpretationen die Österreicherinnen und Österreicher zu verwirren", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures die jüngsten Aussagen von ÖVP-Sozialsprecher Tancsits zu diesem Thema. "Schön langsam könnte man hinter dem Verwirrspiel der ÖVP übles System vermuten", so Bures am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Bekanntlich haben sowohl Bildungsministerin Gehrer als auch ÖVP-Nationalratspräsident Khol ihre Zustimmung zum "45 Jahre sind genug"-Beschluss des ÖAAB damit begründet, dass hier "Arbeitsjahre" gemeint seien. Der Kanzler erklärte dann in der Vorwoche, es würde ohnehin nicht mehr zwischen Ersatz- und Beitragszeiten unterschieden und der ÖVP-Sozialsprecher wiederum meint im heutigen "Standard", dass auch Ersatzzeiten eingerechnet werden. "Das alles ist ein ebenso unglaubliches wie unwürdiges Schauspiel einer Regierungspartei", bemängelte Bures. "Wenn Schüssel seine Partei und die Regierung nicht mehr unter Kontrolle hat, dann soll er die Konsequenzen ziehen." Denn ein weiteres "Tarnen und Täuschen" seitens der ÖVP sei der österreichischen Bevölkerung nicht mehr zumutbar. "Alles, was Schüssel bislang im Bereich der Alterssicherung eingefallen ist, sind unfaire Pensionskürzungen und marktschreierische Etikettenschwindel. Ein wirklich modernes und einheitliches Pensionsrecht für alle ist von diesem Kanzler und seiner Regierung ohnehin nicht mehr zu erwarten", schloss die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) hs/mm

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