Strache: Steuern für Geldspielautomaten erhöhen, Unterhaltungsautomaten dafür befreien!

"Wien darf nicht Klein-Las-Vegas werden"

Wien, 2004-09-07 (fpd) - Für eine deutliche Erhöhung der Vergnügungssteuer auf Geldspielautomaten bei gleichzeitiger Freistellung der Abgabe für Unterhaltungsautomaten sprach sich heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache aus. ****

Für den Praterbereich kann sich Strache pro Automat die Erhöhung dieser Vergnügungssteuer um 500 Euro pro Monat vorstellen. Diese solle dann zweckgebunden für die Neugestaltung eines familienfreundlichen Praters werden. Für alle restlichen Geldspielautomaten könnte diese um etwa 200 Euro pro Monat erhöht werden. Unterhaltungsautomaten - etwa Tischfußball, Jukeboxen, Flipper, Spiele jeder Art - solle dafür von jeglicher Vergnügungssteuerbefreit werden. Dies entspreche durchaus auch dem Wollen von namhaften Aufstellern und sei bereits auch so artikuliert worden, so Strache.

Besondere Kontrolle müsste es bei den vielen bestehenden und entstehenden Lokalitäten für Geldspielautomaten gehen. Durch mehrere Eingänge des - im wesentlichen selben Lokals - bestehe der Verdacht, daß das kleine Glücksspiel und damit die gesetzlichen Bestimmungen umgangen werden. Dieser Zustand sei haltlos und müssen beseitigt werden, forderte Strache.

"Wien müsse endlich etwas dagegen unternehmen, zu einem Dorado für Geldspielautomaten und Wettbüros und damit zu einem "Klein-Las-Vegas" zu werden. Bürgermeister Häupl ist hier aufgefordert, endlich mit einem wirksamen Plan gegen diesen Wildwuchs vorzugehen und dabei besonders darauf zu achten, daß der Wiener Prater als Ort der Familienfreundlichkeit eine gute Zukunft nimmt, anstatt durch die Hintertür ein Ort für Glücksspielsüchtige zu werden", so Strache. (Schluß) HV nnnn

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