Schülerunion unterstützt Nachprüflinge

Wien, 7. September 2004 (ÖVP-PD) Auch zu Beginn dieses Schuljahres müssen 40.000 Schülerinnen und Schüler zu einer Wiederholungsprüfung antreten. Die Österreichische Schülerunion unterstützt die Prüflinge mit einem "Nachzipf-Package" und fordert gleichzeitig die rasche Umsetzung der Verbesserung des bestehenden Frühwarnsystems für gefährdete Schüler. ****

Die Schülerunion unterstützt die Wiederholungsprüfungs-kandidaten in diesem Schuljahr mit einem "Nachzipf-Package". Inhalt des Packages sind Kugelschreiber, Traubenzucker, Energy-Drink und Schulrechts-Infobroschüren. Die Packages wurden bereits in Wien, Niederösterreich und Burgenland verteilt. Die anderen Bundesländer folgen nächste Woche. Doch da mit diesem "Nachzipf-Package" den Schülern nur vorübergehend geholfen ist, fordert die Schülerunion eine Verbesserung des Frühwarnsystems sowie den Ausbau der freiwilligen Nachmittagsbetreuung.

"Das derzeit bestehende Frühwarnsystem ist gut, könnte aber noch besser sein", meinte Jürgen Stöttinger, Bundesobmann der Schülerunion. Es müsse gesetzlich verpflichtend werden, das Frühwarnsystem schon im ersten Semester anzuwenden, um mehr Zeit zu handeln, sowohl auf Lehrer- als auch auf Schülerseite, zu haben. Gerade die pädagogischen Begleitmaßnahmen sind ein wichtiger Schritt zum Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler. Stöttinger dazu: "Die individuelle Förderung für lernschwache Schüler muss wesentlich verbessert werden. Das heißt, es müssen Analysen der persönlichen Lernschwächen und -defizite durchgeführt und anschließend Lernziele gesetzt werden. Außerdem müssen Maßnahmen festgelegt werden, um die Lernschwächen kontinuierlich abzubauen."

Schüler, beziehungsweise deren Eltern, müssen viel zu oft Geld für teure Nachhilfestunden ausgeben. "Eine gezielter Einsatz des Förderunterrichts und die Ausweitung des Angebots an freiwilliger Nachmittagsbetreuung an den Schulen ist da die beste Lösung", erklärt Stöttinger. Hier könnten die Schülerinnen und Schüler sich den Stoff in kleineren Gruppen nochmals von ihrem eigenen Lehrer erklären lassen und müssten nicht Geld für teure Nachhilfestunden ausgeben.

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