Neues PR-Verständnis in Europa?

Expertentagung anlässlich der Verleihung des Österreichischen Wissenschaftspreises für PR

Wien (OTS) - Anlässlich der Verleihung des Österreichischen Wissenschaftspreises für PR kommen am 30. September 2004 in Wien namhafte PR-Praktiker und -Wissenschaftler aus Österreich sowie Zentral- und Osteuropa zusammen. Im Rahmen einer halbtägigen Fachtagung analysieren und diskutieren sie künftige Trends der Public Relations im erweiterten Europa.

Das Jahr der EU-Erweiterung war Anlass, um zu hinterfragen, ob für eine weitere Professionalisierung der PR-Branche auch Ansätze aus Zentral- und Osteuropa einbezogen werden sollen. "Es ist uns gelungen, ausgewählte Experten einzuladen, die mit uns gemeinsam der Frage nachgehen, welche Impulse von West nach Ost beziehungsweise welche von Ost nach West zu einer gewinnbringenden Situation für die gesamte Region führen können", erörtert Leo Hauska von Hauska & Partner, auf dessen Initiative Referenten aus Österreich, Bulgarien, Estland und der Tschechischen Republik an der Tagung am 30. September 2004 im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur teilnehmen werden.

Expertenzirkel

Aus Österreich werden o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer vom Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, Gabriele Faber-Wiener, Leiterin der Abteilung Kommunikation Ärzte ohne Grenzen und Präsidentin des Public Relations Verband Austria, Dr. Bettina Gneisz-Al-Ani, Pressesprecherin und Leiterin der Abteilung Corporate Communications der OMV AG sowie Mag. Johanna Zugmann, Leiterin des Ressorts Karriere der Tageszeitung "Der Standard", erwartet.

Aus der Tschechischen Republik kommt Václav Pavelka, Managing Director & Chief Consultant von ExMise Public Relations sowie Vorstandsmitglied der tschechischen PR-Vereinigung APRA, aus Estland Kaja Saksakulm-Tampere, PhD von der Tartu Universität in Estland, sowie Assoc. Prof. Dr. Minka Zlateva, Inhaberin des "UNESCO Chair of Communication and Public Realtions" an der Universität von Sofia, Bulgarien.

"Im westlichen Europa zeichnet sich das Selbstverständnis von PR-Treibenden nach wie vor durch eine starke Nähe zu Journalismus und Marketing aus. In Zentral- und Osteuropa hingegen ist eine stärkere Verbundenheit mit Erfahrungen aus der Politik oder dem Non-Profit-Bereich zu erkennen. Wenn wir das Optimum dieser verschiedenen Denkschulen zusammenfassen, kann ein völlig neues Verständnis von PR entstehen", so Leo Hauska, der sich für den 30. September eine angeregte Diskussion auf höchstem Niveau erwartet.

Österreichischer Wissenschaftspreis für PR

Der Wissenschaftspreis für Public Relations wird vom PRVA für Arbeiten vergeben, die sich dem Untersuchungsgegenstand der Öffentlichkeitsarbeit widmen. Prämiert werden jedes Jahr abgeschlossene und approbierte Diplomarbeiten, alle drei Jahre (heuer) Dissertationen. Ziel ist, die Qualität von Diplomarbeiten und Dissertationen zur Thematik Public Relations zu fördern und die Bearbeitung noch nicht erforschter Wissensbereiche anzuregen.

Die Expertentagung "Die Zukunft der PR im erweiterten Europa" findet auf Initiative des heimischen PR-Unternehmens Hauska & Partner statt und wird in Kooperation mit dem Public Relations Verband Austria (PRVA) und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur durchgeführt.

Ort: Audienzsaal des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Termin: Donnerstag, 30. September 2004 Zeit: von 14:30 bis 17:45 Uhr; anschließendes Come Together bis ca. 19:00 Uhr Eintritt: frei Teilnehmerzahl: begrenzt - für ca. 80 Personen

Anmeldung erforderlich: wissenschaftspreis@at.hauska.net

Rückfragen & Kontakt:

Hauska & Partner International Communications
Tel.: 02236 / 26 114
Mag. Annette Märk
annette.maerk@at.hauska.net

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