Vertragsunterzeichnung für Tullner Westschleife

Pröll: Hebung der Standortqualität und Fortschritt im Personenverkehr

Tulln (OTS) - In Tulln unterzeichneten heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Vizekanzler Hubert Gorbach einen Vertrag über die Reaktivierung der Tullner Westschleife inklusive Lärmschutzmaßnahmen. Pröll betonte dabei die Wichtigkeit dieses Vorhabens für die Region Tulln und die Standortqualität großer Teile Niederösterreichs. Neben dieser für Betriebsansiedlungen und den wirtschaftlichen Aufschwung entscheidenden Aufwertung bringe die Tullner Westschleife auch riesige Fortschritte für den Personenverkehr. Von Gmünd aus etwa könne dann Wien oder St. Pölten direkt erreicht werden, was eine Fahrzeitersparnis von 30 bis 40 Minuten pro Tag bringe.

Zur Errichtung der Westspange zähle auch die Sanierung der historischen, 100 Jahre alten Tullner Eisenbahnbrücke, der Neubau von Unterführungen im Stadtgebiet sowie Lärmschutzmaßnahmen. Diese seien ein Hauptanliegen der NÖ-Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, insgesamt seien derzeit in Niederösterreich diesbezügliche Vorhaben über rund 32 Mio Euro im Gange, so Pröll.

Gorbach sprach von einem wesentlichen Beitrag für die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich. Baubeginn wird im Herbst 2005 mit den Unterführungen sein, mit der Fertigstellung wird 2008 gerechnet. Die Gesamtkosten von 25 Mio Euro werden zu 80 Prozent vom Bund, zu 14 Prozent vom Land Niederösterreich und zu 6 Prozent von der Stadt Tulln getragen. Für die Planung zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen in Tulln stehen 143.000 Euro zur Verfügung, getragen zu 50 Prozent vom Bund und zu jeweils 25 Prozent vom Land Niederösterreich und der Stadt Tulln, so Gorbach.

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