Hauptverband: Einführung der e-card läuft plangemäß

Zu Jahresende Probebetrieb im Burgenland

Wien (OTS) - "Wir sind bei der Einführung der e-card im Zeitplan und werden dieses Megaprojekt noch heuer mit einem Probebetrieb in einer brugenländischen Arztpraxis starten. Dieses Faktum anerkennt auch der Rechnungshof in seinem jüngsten Rohbericht zu diesem Projekt", betont der Sprecher der Geschäftsführung des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicheruntsträger, Josef Kandlhofer. Kandlhofer: "Sowohl was den Zeitpunkt der Einführung als auch die Budgetvorgaben betrifft, liegt der Hauptverband seit dem Neustart des Projektes im Plan". Zur Erinnerung: Nachdem das amerikanisch-deutsche Konsortium EDS/Orga mit dem e-Card-Projekt gescheitert ist und der Vertrag im März 2003 seitens des Hauptverbandes gekündigt werden musste, wurde das e-Card-Projekt neu konzipiert und in 6 Teilprojekte zerlegt und völlig neu ausgeschrieben werden. Alle Teilprojekte wurden bereits vergeben und liegen jetzt im Zeit- und Budgetplan.
Kandlhofer: "Wir haben für alle Teilprojekte - die wichtigsten davon sind Betriebszentrale und Terminal-Software, das Kartensystem und das Call-Center - ausgezeichnete Partner an Bord geholt und sind auf dem besten Weg, das e-card-System mit all seinen Vorteilen im Laufe des Jahres 2005 für alle ÖsterreicherInnen zur Verfügung stellen zu können". Kandlhofer verweist dabei auf folgende Punkte:

Das Rechenzentrum ist errichtet und im Betrieb Die Softwareentwicklung wird im September abgeschlossen Hard- und Software-Tests sind aufgesetzt und finden statt Die Musterordination im Burgenland geht Mitte Dezember in Betrieb Der Feldversuch im Burgenland startet im 1. Quartal 2005 Der Kartenversand an acht Millionen Versicherte erfolgt im Laufe des

Jahres 2005
Alle 12.000 Arztordinationen gehen im Lauf des Jahres 2005 online.

Die erste Bewährungsprobe hat die e-Card bereits bei den olympischen Sommerspielen in Athen bestanden. Das System hat klaglos funktioniert und aufgrund des positiven Feed-backs wird der Versuch auch für die Paraolympics im September fortgesetzt.

Kandlhofer: "Die vom Rechnungshof kritisierten Maßnahmen im Herbst 2004 waren Notmaßnahmen und absolut notwendig, um das Projekt auf Schiene zu bringen". Der Projektstatus beweist, dass dies gelungen ist, betont Kandlhofer.
Ausserdem stellt der Hauptverband klar, dass es sich um einen Rohbericht des Rechnungshofes handelt.

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