Wirtschaftsverband Wien (SPÖ): Belastungswelle der ÖVP schadet österreichischer Wirtschaft

Diskussionsunwillige ÖVP lenkt vom hausgemachten wirtschaftspolitischem Desaster ab

Wien (OTS) - "Mit Verwunderung stelle ich fest, wie groß das Bedürfnis der ÖVP ist, von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Dass ihr dafür jedes Mittel recht ist, zeigt wie angeschlagen die so genannte "Wirtschaftspartei" wirklich ist", so LAbg. Fritz Strobl, Präsident des Wirtschaftsverbandes Wien.

Seit mittlerweile mehr als vier Jahren belastet die "Volkspartei" sowohl selbständige als auch unselbständige ÖsterreicherInnen in einem bisher noch nie da gewesenen Ausmaß. "Die UnternehmerInnen haben jedoch schnell erfahren müssen, dass Maßnahmen wie die so genannte Steuerreform nur einigen wenigen großen Konzernen hilft, sie selbst aber keinerlei Entlastung dadurch erfahren. Gerade die Klein-und Mittelbetriebe (KMU) sind die Stütze der Wiener Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze, sie bilden die meisten Lehrlinge aus und sie tragen den Großteil der Steuerlast", so Strobl.

Die schwarz-blaue Bundesregierung ist jedoch nicht daran interessiert, den für Österreich so wichtigen Wirtschaftsstandort Wien zu festigen, sondern versucht mit allen Mitteln die Stadt Wien finanziell "auszuhungern". Was sie dabei aber nicht bedenkt ist, dass sie - durch parteipolitische Taktik motiviert - in erster Linie den WienerInnen und der Wiener Wirtschaft schadet. "Es ist einzig und allein der hervorragenden Wirtschaftspolitik von Bürgermeister Dr. Häupl und Vizebürgermeister Dr. Rieder zu verdanken, dass die Position des Wirtschaftsstandortes Wien nicht nur gehalten, sondern sogar ausgebaut werden konnte", betont Strobl.

Wenn man die Wirtschaftspolitik der schwarz-blauen Bundesregierung international vergleicht, dann wird das Wirtschaftsdesaster des Bundes schnell ersichtlich. Österreich ist in den letzen Jahren im EU-Vergleich wirtschaftspolitisch immer weiter zurück gefallen. Die Zahlen und Fakten, die diesen Platz belegen, versucht die schwarz-blaue Bundesregierung "schön" zu reden. "Sie besitzt sogar noch die Chuzpe, ihr wirtschaftspolitisches Desaster durch PR Kampagnen - finanziert durch die Gelder der österreichischen SteuerzahlerInnen - als Erfolg zu verkaufen, anstatt gezielte Maßnahmen und Anreize zur Wirtschaftsförderung durchzuführen, so Strobl.

"Dass sich die SPÖ intensiv mit den Herausforderungen der Zukunft beschäftigt, ist der "speed kills-Volkspartei" scheinbar ein Dorn im Auge. Die österreichische Wirtschaft benötigt jedoch keine "Schnellschüsse", sondern eine Basis, auf der eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik wieder aufgebaut werden kann. Diese wirtschaftliche Basis - das Wirtschaftsprogramm der SPÖ - wird nun sowohl innerhalb der SPÖ als auch mit der Bevölkerung diskutiert. Scheinbar ist die ÖVP demokratische Diskussions- und Entscheidungsfindungsprozesse nicht gewohnt, was nicht verwundert, wenn man die schweigenden Alleingänge von Dr. Schüssel betrachtet, schloss Strobl.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Marion Enzi
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wirtschaftsverband Wien
Tel.: +43 (1) 5224766 12
Fax: +43 (1) 5262352
Mobil: +43 (664)8304337
marion.enzi@wvwien.at
http://www.wvwien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WVW0001