Generalkonferenz des International Council of Museums 2007 Wien im Mittelpunkt der internationalen Museumswelt

Die Bedeutung der österreichischen Museumslandschaft in Hinsicht der Vielfältigkeit und internationalen Profilierung, sieht man daran, dass erstmals nun die weltweit größte und bedeutendste Museumskonferenz in Wien stattfinden wird, wie Bundesministerin Elisabeth Gehrer betont. "Die Konferenz bietet den Museen die Chance, internationale Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Im Zeitalter der Globalisierung ist die internationale Zusammenarbeit für die Museumsarbeit von großer Bedeutung, da die Museen von heute wesentlich mehr Aufgaben erfüllen müssen als Sammeln und Bewahren. Zu einer modernen Museumsarbeit gehören heute auch ein modernes Management, eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit und das Nützen von Kooperationsmöglichkeiten", sagte Gehrer.

Zum ersten Mal werden Museumsfachleute aus aller Welt ihre alle drei Jahre stattfindende Generalkonferenz des International Council of Museums (ICOM) in Österreich abhalten. Dem Österreichischen Nationalkomitee von ICOM (ICOM-Österreich) ist es gegen schärfste ausländische Konkurrenz gelungen, diese Konferenz für 2007 nach Österreich zu holen, die damit auch erstmals in Zentraleuropa stattfindet.

"Ausschlaggebend für den Zuschlag waren neben den allgemeinen kulturellen Aspekten der Kulturstadt Wien vor allem die Vielfältigkeit sowie die Bedeutung der ganzen österreichischen Museumslandschaft" wie Jacques Perot, Präsident von ICOM, betont.

Wien als international renommierte Kulturstadt für Musik, Oper und Theater ist auch eine der bedeutendsten Museumsstädte der Welt. Die Kultur spielt im österreichischen Tourismus eine führende Rolle - 1/3 des Wien-Tourismus ist Kulturtourismus. Die Konferenz ist damit eine Bestätigung dieses Trends, aber auch eine Chance für zukünftigen Ausbau und Erweiterung der internationalen Rolle der österreichischen Museumslandschaft.

ICOM, der internationale Museumsrat, ist ein der UNESCO assoziierter, nichtstaatlicher Berufs- und Interessenverband für Museen und MuseumsmitarbeiterInnen. Er wurde vor über 50 Jahren zur Förderung der Interessen des Museumswesens gegründet und besteht heute aus 116 Nationalen Komitees und 28 Internationalen Fachkomitees sowie 7 regionalen und 14 angegliederten Organisationen. Der Sitz mit dem Generalsekretariat dieser weltweit rund 18.000 Mitglieder zählenden Vereinigung befindet sich in Paris.

Die Generalkonferenz, welche von ICOM-Österreich in Zusammenarbeit mit vielen österreichischen Museen organisiert wird, findet vom 26.-31. August 2007 in Wien statt. Eine Woche lang werden 2.000 bis 3.000 Fachleute aus der Museumswelt das Thema des Kongresses "Museums - Fundaments of understanding" im Austria Center sowie in der Universität Wien erörtern.

Bereits Anfang Oktober 2004 wird Stadtrat Dr. Mailath-Pokorny auf Einladung des Bürgermeisters von Seoul im Rahmen der Schlussfeier der ICOM-Generalkonferenz 2004 in Seoul offiziell für die Stadt Wien die ICOM Flagge für das Jahr 2007 in Empfang nehmen.

nnn
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