Land investiert weiter in die Qualität der Schule

LR Stemer präsentierte aktuelle Zahlen zum Schulstart

Bregenz (VLK) - Knapp 51.000 Schülerinnen und Schüler (ohne Berufsschulen) werden kommende Woche in Vorarlberg das neue Schuljahr in Angriff nehmen. Darunter werden - in Folge der Geburtenentwicklung - voraussichtlich 350 Erstklässler weniger sein als im Vorjahr, teilte Schullandesrat Siegi Stemer heute, Montag, im Landhaus mit. Erfreulich, so Stemer, ist die Beschäftigungssituation bei den Lehrpersonen.
Der pädagogische Schwerpunkt des neuen Schuljahres lautet "Menschen.Schule.". Dabei geht es laut Stemer um die Intensivierung der Schülerbetreuung, die Stärkung der Sozialkompetenz und die gezielte Hinwendung zu Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Das Land wird wieder in die Qualität des Schulangebotes investieren, z.B. zum Erhalt der Kleinschulen, in den Förderunterricht und die Sonderpädagogik. Und es wird zusätzliche Planstellen für mehr Beratungslehrerinnen und Lehrer geben.

Auch in der EDV-Schuloffensive hat sich wieder einiges getan. So wurde in den letzten Wochen ein zentraler Mailserver für alle Schulen installiert. "Damit sind Netzwerksicherheit, Virenschutz und Spamabwehr in bestmöglicher Weise gewährleistet", so LR Stemer. An sieben Schulen werden in allen Fächern konsequent die Möglichkeiten des eLearning genutzt.

Zur Lehrerbeschäftigung: An den Pflichtschulen werden voraussichtlich 3.742 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten. Fast alle Pädak-Absolventinnen und -Absolventen konnten in den Schuldienst übernommen werden. In den Klassen der weiterführenden Schulen werden 1.616 Lehrerinnen und Lehrer stehen. 79 wurden neu aufgenommen, ein knappes Dutzend steht noch auf der Warteliste. Problemfächer bezüglich einer Anstellung sind wie schon bisher Deutsch, Geografie, Geschichte und Philosophie.

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