PRINZ: SPÖ-BILDUNGSPROGRAMM MACHT 6-14-JÄHRIGE ZU PENDLERN

Von 28 Volks- und 15 Hauptschulen im Bezirk Perg entsprechen zwei den SP-Kriterien

Wien, 6. September 2004 (ÖVP-PK) Geht es nach den Plänen des SPÖ-Bildungsprogramms, wie es derzeit im Österreich-Konvent diskutiert wird, würde das das sichere Aus für 26 Volks- und 13 Hauptschulen allein im Bezirk Perg bedeuten. "Das wäre das Ende einer regional differenzierten und den Interessen der Schülerinnen und Schülern entsprechenden qualitativ hohen Erstausbildung", kritisierte heute, Montag, der ÖVP-Abgeordnete Nikolaus Prinz die SPÖ-Forderung, eine Mindestschulgröße von 300 bis 1.000 Schülern festzulegen. ****

"Anders als in ihren Wahlreden, in denen SPÖ-Politiker gerne ein noch höheres Bildungsangebot einfordern, verspricht das SPÖ-Positionspapier im Österreich-Konvent eine generelle Aushöhlung des breit gefächerten Schulsystems im ländlichen Raum", so Prinz. 3.537 Volksschülerinnen und -schüler wurden im vergangenen Schuljahr in 28 verschiedenen Volksschulen im Bezirk Perg unterrichtet. Die meisten davon in Schulen mit weniger als einhundert Kindern. Die kleinste Volksschule mit 36 Kindern befindet sich in St. Nikola, der Heimatgemeinde des ÖVP-Abgeordneten. "Ich werde es auf keinen Fall zulassen, dass bereits sechsjährige Mädchen und Buben zu täglichen Pendlern zwischen Wohn- und Schulort werden", so Prinz. Auch im Hauptschulbereich würde das restriktive SPÖ-Programm die Schließung bzw. Zusammenlegung von rund 15 Hauptschulen bedeuten und für über 2.000 Hauptschüler längere Anfahrtszeiten.

"Die SPÖ will vereinheitlichen statt differenzieren und sie will verstaatlichen statt regionalisieren", bringt Prinz das SPÖ-Bildungsprogramm auf den Punkt. "Da lobe ich mir die Politik von Landeshauptmann Josef Pühringer und Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Denn sie sind der Garant dafür, dass unsere Klein- und Kleinstschulen erhalten bleiben", hofft Prinz, dass es auch in der SPÖ verstärkt Vertreter der ländlichen Regionen gibt, die "diesen bildungspolitischen Unsinn in ihrer Partei endlich abstellen." (Schluss)

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