AKS-Vorschau für das nächste Schuljahr

Schulanfang: Alles wie gehabt

Wien (SK) "Wenn in dieser Woche im Osten Österreichs wieder die Schule beginnt, wird sich für die SchülerInnen nicht viel gebessert haben", so Kim Kadlec, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ zum Schulanfang. "Es bleibt bei Leistungsdruck, Autoritätsgefälle, Selektion, usw." Es könnte sogar noch schlimmer kommen, befürchtet die AKS. ****

"Wir erwarten nicht, dass es eine Trendumkehr gibt", ist Kadlec davon überzeugt, dass das österreichische Bildungssystem noch einiges auszuhalten haben wird. "Nachdem Ministerin Gehrer die sinnvollen Vorschläge der Zukunftskommission bereits im Vorhinein für obsolet erklärt hat, kann ihre ideologisch motivierte Politik ja fast nur weitergehen." In diesem Zusammenhang sieht die Schülervertreterin vor allem die geplanten Bildungsstandards: "Diese sind ein einziges Selektionsinstrument. Gepaart mit der Erweiterung der Schulautonomie auf Finanzielles sind wir auf rasantem Weg zu einem elitären Bildungssystem." Eine gute Ausbildung würden dann nur noch Kinder aus wohlhabenderen Familien erlangen.

Einer Sache ist sich Kadlec allerdings sicher: "Der Widerstand gegen diese Art der Politik wird weiter wachsen. Die SchülerInnen werden dabei in der vordersten Reihe stehen, da sie sich ihre Bildung nicht weiter kaputt machen lassen." (Schluss) cs/mm

Rückfragehinweis: Kim Kadlec, 0699/11408142

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