Bleiburger Wiesenmarkt eröffnet "Kärntner HeimatHerbst"

LH Haider: Land investiert in positive wirtschaftliche Entwicklung des Südkärntner Raumes

Klagenfurt (LPD) - Feierlich eröffnet wurde heute, Samstag, der 651. Bleiburger Wiesenmarkt. Rund 400 Händler und Aussteller bieten dabei bis kommenden Montag traditionelles und modernes, von heimischen Schmankerln, Kleintierausstellungen und einer Natur-Kegelbahn, bis hin zu Discozelt und Vergnügungspark. Das bunte Volksfest ist auch gleichzeitig der Auftakt zum "Kärntner HeimatHerbst", in dem von Anfang September bis Ende Oktober über 100 Brauchtumsveranstaltungen in 31 Gemeinden abgehalten werden.

Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider strich bei seiner Eröffnungsrede auch die positive wirtschaftliche Entwicklung des Südkärntner Raumes hervor, den man immer stärker an den Zentralraum Kärnten heranführe. So müsse man am heurigen Wiesenmarkt die Lippitzbachbrücke als wichtige Anschlussverbindung an die A2 Südautobahn erstmals nicht fordern, da die Bauarbeiten bereits voll im Gange seien, meinte Haider. Weiters habe das Land in den Ausbau des "Schmuckstücks" Werner Berg-Galerie sowie in verschiedene Bleiburger Kanalprojekte investiert.

Die "enorme Aufbruchsstimmung" in der Region betonte in diesem Zusammenhang auch Bleiburgs Bürgermeister Stefan Visotschnig. So habe man mehrere zukunftsweisende Projekte starten können, sagte der Bürgermeister, der die zahlreichen Besucher aus dem Alpen-Adria-Raum beim Wiesenmarkt begrüßte. Seitens der Landesregierung waren auch Landesrätin Gaby Schaunig sowie die Landesräte Gerhard Dörfler und Josef Martinz unter den Ehrengästen.

Das Recht zur Abhaltung des Bleiburger Wiesenmarkt, als größtes und ältestes Volksfest des Kärntner Unterlandes, wurde der Stadt Bleiburg am 16. März 1393 von Herzog Albrecht zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung verliehen. Seit damals überreichen die Vertreter der Stadt an den Besitzer der Wiese als Zeichen der Anerkennung jedes Jahr einen roter Samtbeutel, in dem Muskat und Gewürznelken sowie die kleinsten sich im Umlauf befindlichen Münzen enthalten sind. Außerdem wird alljährlich die sogenannte "Freyung" aufgestellt, eine lange geschmückte Stange, auf der ein Arm mit einem Schwert befestigt ist. Sie gilt als weithin sichtbares Zeichen dafür, dass die Gewalt der Herzöge über die Einhaltung der Marktregeln achtet und jeden bestraft, der zuwiderhandelt. Seit 1994 wird die "Freyung" am "Freyungsbrunnen" von Kiki Kogelnik am Bleiburger Hauptplatz aufgestellt.

(S E R V I C E: Weitere Infos unter: www.bleiburgerwiesenmarkt.at oder www.heimatherbst.at)
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