• 04.09.2004, 16:01:16
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Bleiburger Wiesenmarkt eröffnet "Kärntner HeimatHerbst"

LH Haider: Land investiert in positive wirtschaftliche Entwicklung des Südkärntner Raumes

Klagenfurt (LPD) - Feierlich eröffnet wurde heute, Samstag, der
651. Bleiburger Wiesenmarkt. Rund 400 Händler und Aussteller bieten
dabei bis kommenden Montag traditionelles und modernes, von
heimischen Schmankerln, Kleintierausstellungen und einer
Natur-Kegelbahn, bis hin zu Discozelt und Vergnügungspark. Das bunte
Volksfest ist auch gleichzeitig der Auftakt zum "Kärntner
HeimatHerbst", in dem von Anfang September bis Ende Oktober über 100
Brauchtumsveranstaltungen in 31 Gemeinden abgehalten werden.

Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider strich bei seiner
Eröffnungsrede auch die positive wirtschaftliche Entwicklung des
Südkärntner Raumes hervor, den man immer stärker an den Zentralraum
Kärnten heranführe. So müsse man am heurigen Wiesenmarkt die
Lippitzbachbrücke als wichtige Anschlussverbindung an die A2
Südautobahn erstmals nicht fordern, da die Bauarbeiten bereits voll
im Gange seien, meinte Haider. Weiters habe das Land in den Ausbau
des "Schmuckstücks" Werner Berg-Galerie sowie in verschiedene
Bleiburger Kanalprojekte investiert.

Die "enorme Aufbruchsstimmung" in der Region betonte in diesem
Zusammenhang auch Bleiburgs Bürgermeister Stefan Visotschnig. So habe
man mehrere zukunftsweisende Projekte starten können, sagte der
Bürgermeister, der die zahlreichen Besucher aus dem Alpen-Adria-Raum
beim Wiesenmarkt begrüßte. Seitens der Landesregierung waren auch
Landesrätin Gaby Schaunig sowie die Landesräte Gerhard Dörfler und
Josef Martinz unter den Ehrengästen.

Das Recht zur Abhaltung des Bleiburger Wiesenmarkt, als größtes
und ältestes Volksfest des Kärntner Unterlandes, wurde der Stadt
Bleiburg am 16. März 1393 von Herzog Albrecht zur Förderung der
wirtschaftlichen Entwicklung verliehen. Seit damals überreichen die
Vertreter der Stadt an den Besitzer der Wiese als Zeichen der
Anerkennung jedes Jahr einen roter Samtbeutel, in dem Muskat und
Gewürznelken sowie die kleinsten sich im Umlauf befindlichen Münzen
enthalten sind. Außerdem wird alljährlich die sogenannte "Freyung"
aufgestellt, eine lange geschmückte Stange, auf der ein Arm mit einem
Schwert befestigt ist. Sie gilt als weithin sichtbares Zeichen dafür,
dass die Gewalt der Herzöge über die Einhaltung der Marktregeln
achtet und jeden bestraft, der zuwiderhandelt. Seit 1994 wird die
"Freyung" am "Freyungsbrunnen" von Kiki Kogelnik am Bleiburger
Hauptplatz aufgestellt.

(S E R V I C E: Weitere Infos unter: www.bleiburgerwiesenmarkt.at
oder www.heimatherbst.at)
(Schluss)

OTS0033    2004-09-04/16:01

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