Bures: Gehrer konnte im ÖVP-internen Richtungsstreit bei Pensionsharmonisierung keine Klarheit schaffen

Aussagen Gehrers Ausdruck der Führungsschwäche innerhalb der ÖVP

Wien (SK) "Die stellvertretende ÖVP-Obfrau Gehrer konnte im ÖVP-internen Richtungsstreit in der Frage der Pensionsharmonisierung weiterhin keine Klarheit schaffen", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures angesichts der heutigen Aussagen Gehrers im ORF-Mittagsjournal. Für Bures sind die Ausführungen Gehrers auch ein Ausdruck für die massive Führungsschwäche innerhalb der ÖVP. ÖVP-Obmann, Kanzler Schüssel habe sich in dieser Woche erst nach wochenlangem Schweigen "zu einer Wortmeldung herabgelassen", mit seinen Äußerungen jedoch nur noch mehr zusätzliche Verwirrung gestiftet, so Bures gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Und auch seine Stellvertreterin Gehrer habe heute lediglich dazu beigetragen, dass die Bevölkerung weiter verunsichert, weil keine klare Linie erkennbar sei. ****

Um dem Tauziehen innerhalb der ÖVP und innerhalb der Regierung endlich ein Ende zu bereiten, und um eine Lösung in dieser zentralen Frage zu finden, sei den Regierungsparteien das Fairness-Modell der SPÖ nahegelegt, so Bures. Dieses Modell sei versicherungsmathematisch durchgerechnet und ermögliche allen eine gerechte Pension auf Basis einer wirklichen Harmonisierung der Systeme. Schwerarbeiter könnten demnach mit 60 Jahren ohne Abschläge in Pension gehen. "Schüssel soll endlich wie ein Regierungs-Chef agieren und diese inzwischen unendliche Geschichte im Sinne der Betroffenen zu einem Abschluss bringen", forderte Bures abschließend. (Schluss) ps

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