Landesschulratspräsidentin: Zustimmung der Kärntner SPÖ

Würschl forderte Egger auf, "Wichtigtuer" im Landesschulrat in die Schranken zu weisen

Klagenfurt (SP-KTN) - Die SPÖ-Fraktion wird der Nominierung von
Dr. Claudia Egger als Amtsführende Präsidentin des Kärntner Landesschulrates ihre Zustimmung geben. Dies teilte SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl am Samstag in einer Aussendung mit und verwies dabei auf das Nominierungsrecht des Landeshauptmannes.

Würschl bezeichnete, den von der FPÖ hinausgeschmissenen Landeschulratspräsidenten, Dr. Heiner Zechmann, als korrekten Präsidenten, der Schwierigkeiten hatte, weil LH Haider einigen "Wichtigtuern im Landesschulrat" Narrenfreiheit gab. "So spielt sich ein Schulpsychologe (Anmerkung: Dr. Gert Lach) als selbsternannter Objektivierungsexperte und Ratgeber in diversen Medien auf, obwohl in seinem Arbeitsbereich der Schulpsychologie Defizite und Beschwerden auf der Tagesordnung stehen", kritisierte Würschl und forderte Egger auf, diese inakzeptablen Geschichten rasch abzustellen.

Würschl: "Wir wünschen Dr. Claudia Egger viel Glück, bieten eine sachliche, moderne und gute Zusammenarbeit an und hoffen, dass sie eine längere Halbwertszeit hat, als ihre Vorgänger."

Der Vizepräsident des Kärntner Landesschulrats, Rudolf Altersberger, zeigte sich erfreut, dass das lange Warten auf die neue Präsidentin endlich ein Ende hat. "Jetzt müssen wir gemeinsam wichtige pädagogische Entwicklungen anpacken und jene Bereiche, in denen Kärnten noch bildungspolitisches Schlusslicht ist, wie Ganztagsschulen oder Bildungsregionen, anpacken", sagte Altersberger und ergänzte: "Insbesondere die Verwaltung im Landesschulrat muss effizienter, kundenorientiert und moderner werden." (Schluss)

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