Beitrittsverhandlungen mit Türkei: Walch: BRD-Außenminister Joschka Fischer auf FPÖ-Linie

Wien, 2004-09-04 (fpd) - "Auch der deutsche Außenminister Joschka Fischer dürfte erkannt haben, dass eine Erweiterung der EU mit zusätzlichen Kosten verbunden sei und letztlich Beitragserhöhungen an die EU zur Folge hat", meinte heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer NAbg. Max Walch. ******

Walch spricht sich klar gegen höhere EU-Beiträge, wie sie vom Kommissionspräsidenten Jose Manuel Durao Baroso gefordert werden, aus "Wir brauchen das Geld in Österreich. Wir zahlen genug in die EU", so Walch.

"Ein Beitritt der Türkei oder anderer Länder ist für uns derzeit indiskutabel. Es müssen sich erst die 10 neuen Mitgliedsländer einfinden und an die neuen Spielregeln gewöhnen", so Walch weiter. Schon jetzt sei der zusätzliche Konkurrenzdruck sowohl am Arbeitsmarkt als auch durch den stärkeren Wettbewerb enorm. "Es ist jetzt schon schwierig genug die Betriebe in Österreich zu halten, wies Walch auf Lohnunterschiede zu anderen Mitgliederstaaten hin. "Daher lehnen wir derzeit jede Art von Verhandlungen mit neuen Mitgliedsländern ab", so der Freiheitliche Arbeitnehmervertreter abschließend.

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