- 04.09.2004, 10:14:06
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Für SPÖ muss Kärnten bei Kaufkraft rasch auf die Überholspur
Würschl: Studien zu negieren und Kritiker durch den Kakao zu ziehen, kann die verfehlte FP-VP-Wirtschaftspolitik der letzten Jahre nicht kaschieren
Klagenfurt (SP-KTN) - Kritik am Kärntner Regierungspartner FPÖ
übte am Samstag der Landesgeschäftsführer der Kärntner
Sozialdemokraten, Herbert Würschl. "Kärnten muss wieder auf die
Überholspur, das werden wir nicht durch Schönreden der
wirtschaftspolitischen blau-schwarzen Fehlentscheidungen der letzten
Jahre erreichen, sondern nur durch eine konsequente und transparente
Zusammenarbeit, bei der die Fakten nicht schöngeredet, sondern
akzeptiert werden", sagte Würschl. Kärnten habe mittlerweile den
richtigen Weg eingeschlagen, es stehe aber noch ein harter und
steiniger Kurs bevor, um Kärnten erfolgreicher zu machen, so Würschl.
Zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik müsse aus den Fehlern der
Vergangenheit lernen und auf Kritiker hören. "Verbale Rundumschläge
gegen Marktforscher und jene Politiker, die den Ernst der Lage
erkennen, sind entbehrlich", meinte Würschl und ergänzte: "Auch die
Wirtschaftspolitik der schwarz-blauen Bundesregierung muss endlich
einen Kurswechsel vollziehen und Kleinst-, Klein- und
Mittelunternehmen stärken, statt ihnen - wie in den letzten Monaten
laufend - Steine in den Weg zu legen und nur Wegbereiter für Konzerne
zu sein."
Würschl: "Außerdem kann ich Kollegen Strutz, der sich
offensichtlich Sorgen macht, ob unsere Abgeordneten alle
Informationen zur Tagespolitik rechtzeitig erhalten, auf das
Zeitalter der Vernetzung verweisen und ihm versichern, dass die
SP-Spitze über die Kaufkraft in Kärnten bestens informiert ist."
(Schluss)
OTS0015 2004-09-04/10:14
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