• 04.09.2004, 09:15:00
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  • OTS0007 OTW0007

Thumpser: LKW-Transit: NÖ darf sich nicht auf steirischen Lorbeeren ausruhen

LKW-Transitverbot auf steirischen Straßen muss als Vorbild dienen

St. Pölten (SPI) - "Ich bin erleichtert, dass durch den steirischen
Vorstoß in Sachen LKW-Transit nun auch für Niederösterreich
‚Grenzregionen' zur Steiermark eine spürbare Entlastung zu erwarten
ist. Nichts desto trotz darf sich NÖ nicht auf den steirischen
Lorbeeren ausruhen, sondern muss vielmehr dem Beispiel der Steiermark
folgen und auf allen, vom Transit durch Mautflucht betroffenen,
Bundes- und Landesstraßen ein entsprechendes Fahrverbot verhängen",
so LAbg. Herbert Thumpser. "Ich kenne die Situation aus meinem
eigenen Bezirk Lilienfeld nur zu genau. Für Anrainer und
Straßenbenützer war die Situation zuletzt kaum mehr erträglich", so
Thumpser weiter. Durch das in der Steiermark erlassene Verbot, das
nach der vollständigen Aufstellung aller Hinweistafeln in Kraft
tritt, werden in Niederösterreich vor allem die B 25
Erlauftal-Bundesstraße, sowie die B20 und die B21 durch den Bezirk
Lilienfeld Richtung St. Pölten entlastet.****

Im September wird es weitere Gespräche zwischen den Bundesländern
geben "Ich hoffe, dass NÖ dem Beispiel der Steiermark Folge leisten
wird. Nachdem auch in Niederösterreich bereits einige Routen für den
Schwerverkehr ‚dicht' gemacht wurden, muss es nun ein
flächendeckendes Transit-Verbot geben. Wirklich alle möglichen
Ausweichrouten müssen erfasst sein. Es geht schließlich nicht nur um
die Interessen der Anrainer, obwohl das allein als zwingendes
Argument genügen würde, es geht ja auch um enorme Einnahmenausfälle
im Bereich der LKW-Maut, die für den Ausbau und den Erhalt der
Straßen ohnehin mehr als dringend von Nöten sind", so Thumpser
abschließend.
(Schluss) kr

OTS0007    2004-09-04/09:15

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