Thumpser: LKW-Transit: NÖ darf sich nicht auf steirischen Lorbeeren ausruhen

LKW-Transitverbot auf steirischen Straßen muss als Vorbild dienen

St. Pölten (SPI) - "Ich bin erleichtert, dass durch den steirischen Vorstoß in Sachen LKW-Transit nun auch für Niederösterreich ‚Grenzregionen' zur Steiermark eine spürbare Entlastung zu erwarten ist. Nichts desto trotz darf sich NÖ nicht auf den steirischen Lorbeeren ausruhen, sondern muss vielmehr dem Beispiel der Steiermark folgen und auf allen, vom Transit durch Mautflucht betroffenen, Bundes- und Landesstraßen ein entsprechendes Fahrverbot verhängen", so LAbg. Herbert Thumpser. "Ich kenne die Situation aus meinem eigenen Bezirk Lilienfeld nur zu genau. Für Anrainer und Straßenbenützer war die Situation zuletzt kaum mehr erträglich", so Thumpser weiter. Durch das in der Steiermark erlassene Verbot, das nach der vollständigen Aufstellung aller Hinweistafeln in Kraft tritt, werden in Niederösterreich vor allem die B 25 Erlauftal-Bundesstraße, sowie die B20 und die B21 durch den Bezirk Lilienfeld Richtung St. Pölten entlastet.****

Im September wird es weitere Gespräche zwischen den Bundesländern geben "Ich hoffe, dass NÖ dem Beispiel der Steiermark Folge leisten wird. Nachdem auch in Niederösterreich bereits einige Routen für den Schwerverkehr ‚dicht' gemacht wurden, muss es nun ein flächendeckendes Transit-Verbot geben. Wirklich alle möglichen Ausweichrouten müssen erfasst sein. Es geht schließlich nicht nur um die Interessen der Anrainer, obwohl das allein als zwingendes Argument genügen würde, es geht ja auch um enorme Einnahmenausfälle im Bereich der LKW-Maut, die für den Ausbau und den Erhalt der Straßen ohnehin mehr als dringend von Nöten sind", so Thumpser abschließend.
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