Pflanzen des Monats September: Kletterpflanzen

Stuttgart (OTS) - Moderation

(Stationcall/Uhrzeit) Wie war das so romantisch: Dornröschen schlief 100 Jahre und ihr Prinz brauchte dann schon ein Schwert, um sich durch dichte Dornen den Weg zu bahnen. Ganz so weit sollten Sie es nicht kommen lassen, aber vielleicht haben Sie ja auch Lust, auf einen verwunschenen, märchenhaft umrankten Platz in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon. Kletterpflanzen sind die Pflanzen des Monats September. Bei mir ist die Gartenbauingenieurin Anke Bührmann, was ist denn ein echtes Highlight unter den Kletterpflanzen?

O-Ton

Es gibt unheimlich viele Kletterpflanzen, aber eine der schönsten ist die Kletterrose. Das sieht unheimlich romantisch aus, wenn sie zum Beispiel Torbögen oder Lauben umrankt und dann mit ihren vielen Blüten so richtig so ein schönes Dornröschen-Gefühl erzeugt. Einige Sorten werden ungefähr drei Meter hoch, es gibt aber auch welche, die fünf bis sechs Meter hoch werden können. Man muss allerdings berücksichtigen, dass Rosen nicht von alleine in die Höhe wachsen, wie zum Beispiel Wilder Wein oder Efeu, sondern eine Kletterhilfe brauchen, an der sie emporranken können.

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Aber es gibt ja nicht nur die Kletterrosen. Welche Kletterkünstler kann man denn sonst noch pflanzen?

O-Ton

Eine andere sehr, sehr schöne Kletterpflanze ist die Clematis, von der es viele verschiedene Sorten gibt mit ganz unterschiedlichen Blütenformen, Blütengrößen und unterschiedlichen schönen Farben, zum Beispiel zartes Rosa oder leuchtendes Rot und dunkles Violett. Und was man beim Pflanzen berücksichtigen sollte ist, dass die Clematis ursprünglich eine Waldrandpflanze ist und das heißt, dass der Wurzelbereich beschattet sein sollte und das kann man zum Beispiel erreichen, indem man ihn mit Steinen abdeckt oder Stauden unter die Clematis pflanzt.

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Wir kennen das ja alle vom Urlaub her, vor allem in Spanien oder Griechenland, wie die Blütenpracht einer einzelnen Pflanze eine leblose, weiße Fassade verzaubert. Klappt so was denn auch bei uns?

O-Ton

Das kann man auch bei uns haben, und zwar zum Beispiel mit der Glyzine, die hat wunderschöne, lang herab hängende, duftende blaue Blüten - deshalb wird sie auch als Blauregen bezeichnet. Aber es gibt auch Sorten mit weißen oder rosafarbenen Blüten. Man kann die Glyzine, ähnlich wie die Clematis, auch in einen großen Kübel pflanzen und dann zum Beispiel auf dem Balkon oder auf die Terrasse stellen. Dann müsste man aber die Pflanze regelmäßig zurückschneiden, damit sie nicht zu groß wird.

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Jetzt finden viele ja auch Kletterpflanzen toll, die nicht blühen, welche sind das denn?

O-Ton

Dazu gehört zum Beispiel der Efeu, der ist ein sehr guter Sichtschutz, denn er ist das ganze Jahr grün und das heißt auch, er bietet einen sehr guten Wind- und Wetterschutz für das Haus. Genauso wie der Efeu ist auch der Wilde Wein ein Selbstklimmer, das heißt, er braucht keine Kletterhilfe, um an der Wand empor zu wachsen. Beim Wilden Wein ist besonders schön, dass sich die Blätter im Herbst leuchtend rot färben und ihn zu einem fantastischen Blickfang machen.

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Gartenbauingenieurin Anke Bührmann. Und wer mehr über Kletterpflanzen wissen will: Infos gibt's unter www.pflanzen-des-Monats.de oder im Gartencenter und bei Gartenbaumschulen.

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