LH Haider besucht Künstler Prof. Ernst Fuchs

Besichtigung von Fuchs-Apokalypse - Eröffnung im nächsten Sommer - Große Attraktion für Klagenfurt und Kärnten

Klagenfurt (LPD) - Ein künstlerisches Juwel im Zentrum der Landeshauptstadt steht kurz vor der Fertigstellung. In der Stadtpfarrkirche St. Egid arbeitet der bekannte Künstler Professor Ernst Fuchs an der künstlerischen Ausgestaltung der früheren Sakristei, der sogenannten Winterkapelle, wo sein farbenkräftiger Apokalypse-Zyklus den Besucher in den Bann ziehen wird. Das eindrucksvolle Werk stellt Fuchs übrigens der Kirche bzw. Pfarre und damit an Kärnten insgesamt um Gottes Lohn, also kostenlos zur Verfügung.

"Ein Unikat, eine einmalige Bereicherung der Kunst in Kärnten", so zeigte sich Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider tief beeindruckt vom "Fuchs"-Kunstwerk. Wie schon mehrmals hat der Landeshauptmann auch heute, Montag, dem Künstler einen Besuch in der "Fuchs-Kapelle" abgestattet und sich vom malenden Meister selbst über den Fortschritt seiner Arbeiten informiert, die schon bald abgeschlossen werden können. Fuchs erklärte dem Landeshauptmann sowohl die speziellen Maltechniken als auch die zahlreichen Bibelmotive, die mit Bildern aus unserer Zeit wie etwa Kosmonauten und Twin-Towers in Beziehung gesetzt wurden. Der Maler wird bei seinen Arbeiten teilweise auch von seinen Schülern unterstützt.

Wie Stadtpfarrer Markus Mairitsch sagte, werde die Fuchs-Kapelle im Sommer nächsten Jahres eröffnet werden. Danach soll das Kunstwerk, das zweifellos eine große Attraktion für Klagenfurt und Kärnten darstellen wird, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bei der Apokalypse handle es sich um das bedeutendeste und größte sakrale Werk des Künstlers. Begonnen hatte der Maler seine Arbeiten bereits im Jahr 1990. Ernst Fuchs (74) ist einer der prominentesten Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus und gehört zu den schillerndsten und populärsten Malern der Nachkriegszeit.
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