Prinzhorn: SPÖ greift in verteilungspolitische Mottenkiste

Wien, 2004-08-30 (fpd) - "Mit ihrem neuen Wirtschaftsprogramm greift die SPÖ in die verteilungspolitische Mottenkiste", kritisierte der freiheitliche Wirtschaftssprecher DI Thomas Prinzhorn den heute vorgestellten Entwurf. "Mit Uralt-Belastungsrezepten aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts sei keine moderne Wirtschaftspolitik zu machen". Neue Belastungen, wie höhere Gewinnsteuern, sind bekanntlich Gift für die Wirtschaft. "Mit Steuererhöhungen wird die SPÖ ihre neu entdeckte Zielgruppe, nämlich Klein- und Mittelbetriebe, bestenfalls vor den Kopf stoßen", urteilte Prinzhorn. *****

Wie weltfremd das von den Sozialdemokraten gestrickte Programm sei, zeige sich allein bei der Forderung nach einer massiven Verschärfung der Sparzinsenbesteuerung um bis zu 50 Prozent. In Wahrheit schädige die SPÖ-Sparbuchsteuer Bausparer und Versicherungssparer, verteuere Kredite und verjage das Kapital vermögender Leute ins Ausland", erläuterte Prinzhorn. Darüber hinaus sei eine Verschärfung der Besteuerung der Mieteinkünfte kontraproduktiv, da die Vermieter die höhere Steuerbelastung auf die Mieter überwälzen würden.

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