"Alkopops" im Visier der Wiener ÖVP

Wien (OTS) - Der Drogensprecher der ÖVP Wien, Landtagsabgeordneter Kommerzialrat Gerhard Pfeiffer, forderte am Montag in einem Pressegespräch ein härteres Vorgehen gegen sogenannte "Alkopops". Diese Mischgetränke aus Spirituosen, Wasser und Limonade seien gerade für Kinder und Jugendliche verlockend, da sie "wie Zuckerlwasser schmecken" würden. So ziele, laut VP- Drogensprecher Pfeiffer, auch die Werbung primär auf diese Gruppe ab. Es sei üblich, dass Jugendliche bei Diskothekenaufenthalten bis zu 8 solcher Flaschen konsumieren. Das sei insofern bedenklich, da eine Flasche bis zu 4cl Alkohol enthalte, das entspricht einem "doppelten Schnaps".

Pfeiffer forderte in diesem Zusammenhang Warnaufschriften, ähnlich wie bei Zigarettenpackungen, auf den "Alkopops" anzubringen. Auch die Einführung einer Sondersteuer auf derartige Getränke könnte dem Konsum dieser "Modedrinks" entgegenwirken. Weiters müsse das Wiener Jugendschutzgesetz verschärft werden: Gebrannte alkoholische Getränke sollen erst von Jugendlichen ab 18 Jahren konsumiert werden dürfen. Für die Durchsetzung der geforderten Regelungen könnte die Wiener Exekutive oder die Gewerbebehörde sorgen, so Pfeiffer abschließend.

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