SP-Haider: Kein Kahlschlag bei der Gesundheitsversorgung in den Regionen durch radikalen Bettenabbau

Landesregierung und betroffene Spitäler müssen am Montag umfassend informiert werden

Linz (OTS) - Die bisher bekannt gewordenen Pläne der Pühringer -Spitalskommission werden von den Oberösterreichischen Sozialdemokraten abgelehnt.

"Die massive Bettenreduktion in vielen Krankenhäusern in Oberösterreich gefährdet die Gesundheitsversorgung hunderttausender Menschen in den Regionen Oberösterreichs. Das ist unverantwortlich. Ich halte einen radikalen Abbau von 1.118 Betten und das Streichen von mehr als 2.200 Stellen für einen Kahlschlag, der die betroffenen Krankenhäuser vor große Probleme stellen wird. Daher muss in der montäglichen Sitzung der Landesregierung dieses Thema eingehend besprochen werden. Nachdem täglich immer mehr von den Pühringer-Plänen an die Öffentlichkeit kommt, ist es höchste Zeit, dass auch die Mitglieder der Landesregierung authentische Informationen vom verantwortlichen Landeshauptmann bekommen," stellte am Sonntag Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, fest.

Genauso wichtig sei es aber auch, die Beschäftigten und die Verantwortlichen in den betroffenen Spitälern umfassend zu informieren. Es sei höchst bedenklich, in einem so wichtigen Bereich wie der Gesundheitsversorgung die Motivation des ohnehin stark belasteten Personals durch Zusperrkonzepte zu untergraben, ergänzte Haider.

"Krankenschwestern, Krankenpfleger, Ärzte und die vielen weiteren Menschen mit wichtigen Aufgaben in den Krankenhäusern haben vielfach einen schwierigen und belastenden Beruf. Oft arbeiten sie etwa im Nachtdienst unter sehr schweren Bedingungen. Es wäre daher nur fair, erst gar keine weitere Verunsicherung aufkommen zu lassen sondern sofort für eine rasche und umfassende Information zu sorgen. Denn letztlich wären die Patienten die Leidtragenden einer Fehlentwicklung, ausgelöst durch undurchdachte Abbau- und Zusperrpläne," machte Erich Haider klar.

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