- 28.08.2004, 10:42:29
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Gehrer in Alpbach: In Bildung und Forschung viele Grenzen aufgegangen
Dynamik im Forschungsbereich aufrecht erhalten
Alpbach, 28. August 2004 (ÖVP-PD) "Passend zum Dialog 'Grenzen
und Grenzüberschreitungen' können wir feststellen, dass im Bereich
der Bildung und Forschung viele Grenzen aufgegangen sind", erklärte
gestern Abend Bildungsministerin Elisabeth Gehrer in ihrem
Statement anlässlich einer Podiumsdiskussion zum Thema
"Präkompetitive Forschung" im Rahmen der Alpbacher
Technologiegespräche.
Im Schulbereich sei die "Zeit der Käseglocke" vorbei. Die
Schulen haben den Auftrag, mit allen zusammenzuarbeiten, die für
sie wichtig sind: mit Betrieben, mit Universitäten, mit
Wissenschafterinnen und Wissenschaftern. "Eine wichtige Aufgabe der
Schulen ist es, den Kindern die Neugierde und die Freude am
Forschen und Hinterfragen zu erhalten", so Gehrer. Nicht nur
Faktenwissen mache Bildung aus, auch die Kreativität sei ein
wichtiger Bestandteil.
Gehrer dankte in diesem Zusammenhang den Universitäten: Die
Wissenschaft gehe hinaus an die Schulen, in Projekten wie der
Kinderuniversität werden Schülerinnen und Schüler die Bedeutung und
die spannenden Seiten der Wissenschaft nahe gebracht.
"Im Universitätsbereich ist die Käseglocke des Zentralismus
weggenommen worden", so Gehrer weiter. Die Universitäten haben mehr
Selbständigkeit und Autonomie erhalten, das bedingt aber auch mehr
Verantwortung. Die Bildungsministerin dankte den Rektoren und den
Vizerektorinnen und -rektoren, dass sie diese Verantwortung
übernehmen und bereit sind, die Universitäten zu gestalten.
Bezüglich des Universitätsbudgets erwähnte Gehrer, dass die
Universitäten ein Globalbudget auf drei Jahre gesichert haben. Es
sei eine Herausforderung, die Infrastruktur durch laufende
Erneuerung zu erhalten. "Ich werde mich bemühen, beim
Finanzminister dafür Sondermittel zu erhalten", erklärte Gehrer.
Mit dem neuen Universitätsgesetz wurden Rahmenbedingungen
geschaffen, die es den Forschern ermöglichen, selbständig zu
forschen. Österreich habe europaweit die größte Dynamik bei den
Forschungsinvestitionen, hatte der Vorsitzende des Rates für
Forschung und Technologieentwicklung, Knut Consemüller, in seiner
Wortmeldung festgestellt. Während in anderen Ländern die F&E-Quote
stagniere, habe Österreich in den letzten Jahren enorm aufgeholt.
Es werde Aufgabe der Politik sein, diese Dynamik am Leben zu
erhalten.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
OTS0016 2004-08-28/10:42
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