Lapp fühlt sich durch KfV-Studie bestätigt

"ÖVP und FPÖ sind anscheinend gegen Maßnahmen der Studie"

Wien (SK) Bestätigt fühlt sich SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp durch die Studie "Unterwegs im Dunkeln", die das Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) durchgeführt hat. Genau die im Antrag von der SPÖ zum Thema Verkehrssicherheit eingebrachten Maßnahmen seien nun auch vom KfV eingefordert worden. Ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur
Änderung der Straßenverkehrsordnung wurde im Verkehrsauschuss Ende Juni von der SPÖ eingebracht, um Verbesserungen für FußgängerInnen und behinderte Personen umzusetzen, erklärte Lapp am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Es handle sich dabei um "wichtige Forderungen in denen uns nun das Kuratorium für Verkehrssicherheit bestätigt, die aber ÖVP und FPÖ im Ausschuss zur Seite gelegt wurden". ****

Um etwa schmerzhafte Zusammenstöße von sehbehinderten Menschen mit Verkehrszeichen hintan zu halten, wird in der SPÖ-Initiative eine kontrastierende Farbgestaltung (rot-weiß, schwarz-weiß oder schwarz-gelb) für Standsäulen, Masten, Kettenständer, Absperrgeländer und Poller in Erwägung gezogen, betonte Lapp. Oder Verkehrszeichen, die nur ab einer Höhe von 2,20 m über dem Gehsteigniveau montiert werden sollen. Alles Forderungen der SPÖ und auch des KfV, die aber von den Regierungsparteien ÖVP und FPÖ abgeschmettert wurden, unter dem fadenscheinigen Vorwand, die komplette Straßenverkehrsordnung (StVo) müsse zum Erreichen dieses Ziels geändert werden. Lapp: "Natürlich ein Humbug, der wieder einmal zu Lasten der schwächsten Menschen in diesem Lande geht, nämlich zu Lasten der Menschen mit Behinderung." (Schluss) up

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