Pfeifenberger gegen Powerboat Grand Prix am Wörthersee

Diskussion schadet Tourismusland Kärnten

Klagenfurt, 2004-08-23 (fpd) Beim Powerboat Gand Prix 2005, der durch den Eventmanager Hannes Anton beworben wird, handelt es sich um einen Projekt-Vorschlag, der wie viele andere Projekte, zur Diskussion steht. Darauf machte heute der freiheitliche Tourismusreferent LHStv. Karl Pfeifenberger aufmerksam.

"Dieser Event passt jedoch nicht in unser touristisches Konzept. Es wird mit Sicherheit kein Event dieser Art geben, denn ich lasse meine Bemühungen der letzten Jahre, Kärnten als "Top-Tourismusland" zu positionieren, nicht durch irgendwelche wahnwitzigen Ideen zerstören", erklärte Pfeifenberger.

Wichtig für das Tourismusland Kärnten seien die intakte Umwelt, die herrlichen Badeseen, die freundlichen Menschen und nicht lärmende Motorboote wie sie uns ein Powerboat Grand Prix bescheren würde. Die Veranstaltung sei in mehrfacher Hinsicht eine unzumutbare Belastung für den Wörthersee und in keiner Weise mit einem nachhaltigen Tourismus und einem verantwortungsvollen Umgang mit dem ökologisch sensiblen und schützenswerten See vereinbar, bekräftigte der Tourismusreferent.

Da es sich bei der Stellungnahme von Hannes Anton um eine Einzelmeinung handle und diese sich nicht mit den Tourismusexperten des Landes decke sei es notwendig, diese leidige Diskussion sofort zu beenden, so Pfeifenberger, der, sollte diese Diskussion durch das Vorbreschen von Hannes Anton kein Ende finden, einen Imageschaden für das Tourismusland Kärnten befürchtet.

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