Über 800 Landjugend-Mitglieder "machten von sich reden"

Beste jugendliche Rhetoriker des ländlichen Raumes bei Bundesredewettbewerb ermittelt

Obertrum/Wien (AIZ) - Am vergangenen Wochenende machten über 800 Mitglieder der Landjugend aus ganz Österreich in Obertrum, Salzburg, von sich reden - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich beim größten Redewettbewerb für Jugendliche im ländlichen Raum, wo die besten Rhetoriker ihre Reden an öffentlichen Plätzen der Ortschaft vortrugen. Daneben fand der Landjugend 4er-Cup statt, ein österreichweiter Teamwettbewerb, bei dem die Jugendlichen konkrete Projektideen für ihre Heimatgemeinden zum Thema "Nachhaltigkeit" vorstellten. Mit dem Bundesredewettbewerb und dem 4er-Cup führte die Landjugend Österreich von 19. bis 21.08. zwei ihrer größten Veranstaltungen im Jahreskreis zur gleichen Zeit durch.

"Speaker's Corners" am Schiff, im Seniorenheim und Gemeindeamt

Der erste Teil des Redewettbewerbes fand diesmal auf "hoher See" statt - und zwar während einer Schiffsrundfahrt am Trumer See. Am darauf folgenden Samstag trugen dann die besten ermittelten Rhetoriker ihre Reden an öffentlichen Plätzen in Obertrum vor. Auf diese Weise wurden ein ganzes Dorf und eine breite Öffentlichkeit in die Veranstaltung miteinbezogen. "Wenn wir den Redewettbewerb nicht in einer Halle vor geladenen Gästen, sondern auf Plätzen der Dorfgemeinschaft austragen, möchten wir damit zeigen, dass die Landjugend eine offene Jugendorganisation ist, die sich als Kontaktstelle zwischen Jung und Alt sowie anderen Gruppen der Öffentlichkeit versteht", erläuterte Elisabeth Köstinger, Bundesleiterin der Landjugend Österreich, das Ziel der Veranstaltung. "Wir wollen Jugendliche motivieren, aktiv am öffentlichen Leben teilzunehmen und gleichzeitig etwas für ihre Bildung zu tun", so Bundesobmann Patrick Rosner weiter.

In der Kategorie "Vorbereitete Rede unter 18 Jahre" gewann Christian Troy aus Vorarlberg, in der Sparte "Vorbereitete Rede über 18 Jahre" errang Christian Sporrer aus Oberösterreich den Sieg, und Barbara Fritsche aus Vorarlberg konnte mit ihrer "Spontanrede" die Konkurrenz hinter sich lassen.

Jugendliche präsentieren Nachhaltigkeits-Projekte für ihre Heimatgemeinden

Beim gleichzeitig ausgetragenen 4er-Cup mussten die vierköpfigen Teams, die jeweils ein Bundesland vertraten, gemeinsam Wissens- und Geschicklichkeitstests bestehen. Zusätzlich präsentierten sie konkrete Projektideen, wie sie sich aktiv im Sinne der Nachhaltigkeit in ihrer Heimatgemeinde einbringen möchten. Das niederösterreichische Team stellte beispielsweise das Projekt "Job-Coaching" vor, bei dem Jugendliche, die bereits im Berufsleben stehen, Berufsneulinge beim Jobeinstieg unterstützen. Das Siegerteam im 4er-Cup-Bewerb kommt diesmal aus Oberösterreich und bestand aus Katharina Witzmann, Margit Habetswallner, Christian Rapperstorfer und Markus Reichinger. Die vier werden Österreich bei der "European Rally" vertreten, einem internationalen Jugendwettbewerb, der 2005 in Schottland durchgeführt wird. Sport, Spiel und Spaß wurde auch den vielen, mitgereisten Fans geboten. Zum Beispiel beim "Bungee-Running" oder "Sumo-Ringen" konnten die Wagemutigsten unter ihnen im Rahmen des "Action Parcours" gegeneinander antreten.

Riesengeburtstagsparty zum 50-Jahr-Jubliäum der Landjugend

Zusätzlich fanden der Bundesredewettbewerb und 4er-Cup in diesem Jahr unter einem besonderen Motto statt: 2004 feiert die Landjugend Österreich nämlich ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund stieg am Samstag nach der Siegerehrung auch eine groß angelegte Geburtstagsparty mit der steirischen Top-Band "Raureif".

Landjugend Österreich - größte Jugendorganisation des ländlichen Raumes

Die Landjugend Österreich ist mit rund 90.000 Mitgliedern die größte Jugendorganisation des ländlichen Raumes. Pro Jahr organisiert sie mehr als 45.000 Veranstaltungen, die im vergangenen Jahr von rund 1 Mio. Teilnehmern frequentiert wurden. Der Fokus der modernen Landjugend liegt auf dem breiten Bildungsprogramm, das sie den Jugendlichen in ländlichen Gebieten bietet. 2003 brachte dieses Engagement der Landjugend das "Gütesiegel für Bildungseinrichtungen" ein. Das Jubiläumsjahr 2004 wurde unter das Motto der "Nachhaltigkeit" gestellt. Dass die Organisation auch internationale Anerkennung findet, bestätigt unter anderem auch die Tatsache, dass -wie berichtet - dem Geschäftsführer der Landjugend Österreich, Franz Fensl, im August 2004 die Leitung der Europäischen Landjugend übertragen wurde.
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