Dreharbeiten zu Kurt Mündls "Universum" über "Das geheimnisvolle Leben der Pilze"

Hugo Portisch führt durch Wald und Film

Wien (OTS) - Wenn Herr und Frau Österreicher im Morgengrauen abseits aller Wege durch Wälder und über Lichtungen kraxeln, handelt es sich nicht immer um "Expedition Österreich". Meist sind diese Menschen auf der Suche nach - Schwammerln. Der Instinkt des Jagens und Sammelns - kombiniert mit dem Wohlgeschmack zahlreicher Pilze -führt jeden Tag Tausende ins heimische Unterholz - und nun auch erstmals ein "Universum"-Team. Makro-Magier Kurt Mündl ("Der Ötztal-Mann und seine Welt") konnte für sein jüngstes Projekt über "Das geheimnisvolle Leben der Pilze" jenen Mann gewinnen, der zu Recht als bekanntester Schwammerlexperte des Landes gilt: Dr. Hugo Portisch führt mit seiner unnachahmlichen Art durch den Film. Am vergangenen Wochenende fanden in Pressbaum und im nördlichen Waldviertel die Dreharbeiten zu den Moderationen von Dr. Portisch statt. Gerade noch rechtzeitig, ehe der Regen einsetzte. Das Pilze-"Universum" steht am Donnerstag, dem 21. Oktober 2004, um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

"Der letzte große Film über Pilze von der BBC ist zwanzig Jahre alt, es war also höchste Zeit für einen neuen. Noch dazu, wo man heute über ganz andere technische Möglichkeiten verfügt", war für den studierten Biologen Dr. Kurt Mündl ein solches Projekt ein Must. Und es wäre nicht Mündl, könnte er darin nicht mit sensationellen Aufnahmen und Erkenntnissen aufwarten: So gelang es erstmals, Zeitrafferaufnahmen mit dem Zoomen zu verbinden. Bisher war nur die Kombination Zeitraffer und Kameraschwenk machbar. "Damit sind durchaus auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse drin", so Mündl. Zum Thema Pilz bleibt keine Frage unbeantwortet: Speisepilze und ihre richtige Zubereitung oder die Verwechslungsgefahr mit giftigen "Doppelgängern". Wer weiß schon, dass etwa Tintlinge nur in Kombination mit Alkohol genossen giftig sind und ohne Bier oder Wein zum Schwammerlgericht überaus bekömmlich sind?

Zu Kameraehren kommen aber auch jene Pilze, die in der Medizin und der Lebensmittelherstellung wichtig sind. Dem Geheimnis des Trüffelsuchens und -findens geht das "Universum"-Team mit einem echten Trüffelschwein und einem Trüffelhund nach. Mündl: "Kaum jemand weiß, dass es allein in Österreich zwölf Trüffelsorten gibt." Freilich: In vier bis fünf Jahren, so Mündl, wird man Trüffeln problemlos zu Hause züchten können.

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