Wiener ÖVP kritisiert "Strategieplan für Wien"

Wien (OTS) - Heftige Kritik am "Strategieplan für Wien" übten am Montag in einem Pressegespräch ÖVP-Klubobmann Dr. Matthias Tschirf und Stadträtin DI Dr. Gerlinde Rothauer. Der für die Zukunft der Stadt notwendige Plan sei vor einigen Jahren vom damaligen ÖVP-Planungsstadtrat Dr. Bernhard Görg eingeführt worden, erinnerte Tschirf. Jahrelang sei diese Basisarbeit nicht weiterentwickelt und konkretisiert worden. Den nun vorgelegten Plan bezeichnete Tschirf als "Augenauswischerei". Es fehlten klare Ziele, das Thema "Lebensgefühl und Sicherheit" werde kaum angesprochen, ein Demokratiepaket vermisse die ÖVP ebenso wie Pläne zur Verwaltungsvereinfachung sowie Umsetzungsschritte für eine Kooperation mit dem Wiener Umland.

Der Mangel an echten strategischen Festlegungen im Strategieplan könne exemplarisch an drei konkreten Sachthemen untermauert werden, betonte Dr. Gerlinde Rothauer. Als Beispiele nannte sie das Projekt "Kunstplatz Karlsplatz", die "Stadtentwicklungszone Neu Erdberg/Simmering" und als besonders krassen Fall die Revitalisierung der Wiener Einkaufsstraßen und die Problematik der Einkaufszentren sowie eine Zieldefinition eines verträglichen Verkaufsflächenzuwachses.

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