Madejski - Radlerdiskussion: Argumentation des ÖAMTC "vollkommen unerklärlich"!

Auch die Sicherheit der Radfahrer und Fußgeher sollte einem Interessensklub der Verkehrsteilnehmer wichtig sein

Wien (OTS) - Wien, 2004-08-23 (fpd) - Als "vollkommen
unerklärlich" bezeichnete heute der Verkehrssprecher der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Dr. Herbert Madejski, die Argumentation des ÖAMTC gegen eine Pflichtversicherung für Radfahrer. "Tatsache ist, dass ca. 30 Prozent der Bevölkerung keine Haushaltsversicherung haben. Besonders davon betroffen sind Studenten, die keine Kinderbeihilfe mehr beziehen und dadurch auch im gemeinsamen Haushalt mit den Eltern keinen Versicherungsschutz mehr genießen. Gerade Studenten sind jedoch besonders häufig mit dem Drahtesel unterwegs", erklärte Madejski.

Der FP-Verkehrssprecher wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass dem ÖAMTC, der sich immer wieder selbst damit rühmt, die Interessen aller Verkehrsteilnehmer zu vertreten, auch die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger wichtig sein sollte. Weiters sei es nicht logisch nachvollziehbar, dass Radfahrer während der Fahrt ohne Sanktionsmöglichkeit Walkman, Discman und Handy benutzen dürfen, die Autofahrer jedoch bestraft werden. "Uns Freiheitlichen geht es nicht darum irgendjemand zu schikanieren, sondern im Sinne der Sicherheit ein Gleichgewicht aus Rechten und Pflichten für alle Verkehrsteilnehmer herzustellen. Dadurch könnte der nachweislich rasante Anstieg schwerer Unfälle mit Radfahrern gestoppt werden", bekräftigte Madejski abschließend. (Schluss) lb

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