Energie AG ist Marktführer als Entsorger in Österreich und Ungarn sowie Nr. 4 in Tschechien

Übernahme der Entsorgungsaktivitäten des deutschen RWE-Konzerns in Ungarn und Tschechien kartellrechtlich genehmigt -Infrastrukturkonzern positioniert sich neu

Wien (OTS) - Seit der Marktöffnung 1999 hat sich die Energie AG Oberösterreich vom Stromversorger zum Infrastrukturkonzern Nummer 1 in Oberösterreich entwickelt. Nun positioniert sich der Konzern strategisch neu: Neben dem Kerngeschäft Strom werden die Bereiche Entsorgung und Wasser zu tragenden Säulen ausgebaut. Unternehmensziel ist, mit dem Geschäftsjahr 2008 ein Drittel des Konzernumsatzes im Nicht-Strombereich zu erwirtschaften. Expansionsschwerpunkte sind die Wachstumsmärkte in Tschechien, Ungarn und der Slowakei.

Startschuss war Ende 2003 mittels Übernahme von zwei großen Wasserversorgern in Tschechien. Erst vor wenigen Tagen wurde die Übernahme der Entsorgungsaktivitäten der RWE Umwelt in Tschechien und Ungarn perfekt. Die Energie AG ist damit Marktführer in Ungarn und Nummer 4 in Tschechien. Operativ erfolgte die Übernahme der ungarischen und tschechischen Tochterfirmen der RWE Umwelt AG durch die österreichische AVE-Gruppe. Diese ist eine hundertprozentige Tochter der Energie AG und deren Leitbetrieb im Geschäftsbereich Entsorgung.

Führender Entsorgungsbetrieb Österreichs

Auch in Österreich wird die Energie AG ihre Aktivitäten ausweiten. Schon in den vergangenen zehn Jahren hat sich die AVE-Gruppe unter der Marke "Die Entsorger AVE" zum österreichischen Marktführer im Entsorgungsbereich entwickelt. In Österreich erwirtschaftet die Unternehmensgruppe mit mehr als 500 Mitarbeitern einen konsolidierten Jahresumsatz von über 75 Millionen Euro. Mit dem Einstieg in Tschechien und Ungarn hat sich die Mitarbeiterzahl der AVE auf insgesamt 1.800 erhöht. Von der Sammlung über Sortierung bis hin zur Verwertung und Entsorgung bietet die AVE ihren Kunden alle Wertschöpfungsstufen. Derzeit errichten die Energie AG und die AVE mit einer Investitionssumme von 100 Millionen Euro die modernste thermische Verwertungsanlage Europas in Wels.

Mit 800 Mitarbeitern größter privater Umweltdienstleister Ungarns

In Ungarn gehört die Energie AG mit rund 800 Mitarbeitern zu den führenden Umweltdienstleistern des Landes und ist Marktführer unter den nichtstaatlichen Anbietern. Die nun übernommenen Aktivitäten der RWE Umwelt AG in Ungarn umfassen ein breites Spektrum an Entsorgungsaktivitäten. Der Jahresumsatz der von der Energie AG übernommenen Gesellschaften liegt bei insgesamt 20 Millionen Euro. Der Sprung nach Ungarn lag nahe, weil sich die Standorte der AVE von Salzburg bis ins Burgenland erstrecken. "Der Start einer neuen Partnerschaft mit Ungarn war ein logischer Schritt zur Marktausweitung im Entsorgungsbereich", informiert Leo Windtner, Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich.

Auch in Tschechien unter den Top 3 der Abfallwirtschaft

In Tschechien hat die Energie AG über die AVE die RWE Umwelt CZ s.r.o übernommen. Die neue Tochter der Energie AG - die AVE CZ odpadové hospodárstvi s.r.o. - hält im Entsorgungsmarkt in Tschechien einen Marktanteil von etwa neun Prozent und ist somit das viertgrößte Unternehmen unter den privaten Entsorgern. Mit nahezu 500 Mitarbeitern werden Entsorgungsleistungen für ca. 500.000 Bewohner erbracht. 2003 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 23 Millionen Euro. Verteilt über ganz Tschechien werden die Geschäftsfelder Siedlungsabfall, Gewerbeabfall und Wertstoffe bearbeitet. Insgesamt weist der tschechische Abfallmarkt ein starkes Wachstum auf. Einer der größten Kunden sind die Prager Dienste: Die AVE CZ entsorgt im Auftrag der Stadt Prag Haushaltsabfälle und ist mit diesem Engagement der größte private Entsorger in Prag. Klares Ziel der Energie AG ist es, nicht nur die AVE CZ unter den Top 3 der tschechischen Abfallwirtschaft zu positionieren, sondern als Infrastrukturkonzern Nummer 1 auch in Tschechien eine vergleichbare Position zu erreichen.

Schon Ende 2003 erster Schritt hinsichtlich Neupositionierung

Schon Ende 2003 hat die Energie AG die beiden böhmischen Wasserversorger VaK JC und VaK Beroun übernommen, und damit den ersten wesentlichen Schritt hinsichtlich Neupositionierung am tschechischen Markt gestartet. "Ziel ist es, den Gemeinden breit gestreute Gesamtpakete an Dienstleistungen aus dem gesamten Infrastrukturbereich anzubieten", erläutert Windtner. An der VaK JC hält die Energie AG 95,2 Prozent, an der VaK Beroun 58,3 Prozent. Möglich wurde der Einstieg in die böhmische Wasserversorgung durch den Rückzug der Anglian Water Group vom tschechischen Markt. Das Tschechien-Engagement der Energie AG wird von der 100-Prozent-Tochter Energie AG Bohemia abgewickelt.

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Energie AG Oberösterreich
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