Daniel Käfer folgt Simon Polt: ORF-Drehstart zur Komarek-Verfilmung "Daniel Käfer und die Villen der Frau Hürsch"

Peter Simonischek in der Hauptrolle, Julian R. Pölsler führt Regie

Wien (OTS) - Auftritt für Daniel Käfer! Nachdem er seinen schrulligen Weinviertler Inspektor Simon Polt nach vier erfolgreich gelösten Fällen planmäßig den Dienst quittieren ließ, hat Autor Alfred Komarek mit dem Journalisten Daniel Käfer einen neuen Romanhelden zum Leben erweckt. "Die Villen der Frau Hürsch" heißt das erste Buch einer ebenfalls vierteiligen Reihe über das steirische Salzkammergut und seine Menschen, die - so wie die vier "Polt"-Bestseller - vom ORF verfilmt wird. Darin begibt sich der gebürtige Grazer Daniel Käfer nach dem Verlust seines Jobs als Chefredakteur eines deutschen Hochglanzmagazins auf Identitätssuche ins Ausseer Land, dem Sommerparadies seiner Kindheit. Schon bald findet Käfer Spuren einer spannenden Vergangenheit, die ihn mehr und mehr faszinieren. Die Dreharbeiten zum ersten Teil der vierteiligen ORF-Literaturverfilmung unter dem Titel "Daniel Käfer und die Villen der Frau Hürsch" begannen am Donnerstag, dem 19. August, und sind bis 23. September geplant. "Jedermann" Peter Simonischek tauschte den Salzburger Domplatz gegen das malerische Salzkammergut ein und steht dort unter der Regie von "Polt"-Filmer Julian R. Pölsler, der auch das Drehbuch verfasste, als Daniel Käfer vor der Kamera. In weiteren Hauptrollen ist die Creme heimischer Schauspielkunst zu sehen: Udo Samel, Bernadette Heerwagen, Ingrid Burkhard, Birgit Minichmayr, Karl Markovics, Hans-Michael Rehberg, Branko Samarovski, Rudolf Wessely u. v. a. "Daniel Käfer und die Villen der Frau Hürsch" - eine Koproduktion des ORF mit dem Bayerischen Rundfunk - wird voraussichtlich 2005 im ORF zu sehen sein.

Mehr zum Inhalt des Films

Daniel Käfer, ehemaliger Chefredakteur des gerade eingestellten deutschen Hochglanzmagazins "IQ", kommt als Fremder ins Ausseer Land, wo er als Kind die schönsten Sommerferien seines Lebens verbracht hat. Dort will er Abstand gewinnen und über seine Zukunft nachdenken. Mit Vergnügen forscht Käfer nach den Stätten kindlicher Ferienfreuden und bringt alte, schöne Erinnerungen zu Tage, doch auch bisher Unbekanntes oder Unbewusstes. Nur sein Bemühen um Nähe und Vertrautheit zu und mit den Einheimischen bringt nicht den gewünschten Erfolg. Dabei stellt sich schon bald heraus, dass seine familiären Beziehungen zum Ausseer Land älter und enger sein könnten als vermutet - allerdings recht geheimnisvoll und konfliktträchtig. Durch Zufall kommt er in Besitz von alten Dokumenten einer Maria Käfer, die er als seine Urgroßtante "Mizzi" identifiziert. Es überrascht ihn, dass sie offenbar als Dienstbotin gearbeitet hat, noch mehr Rätsel gibt ihr spurloses Verschwinden im Jahr 1933 auf.

Käfers Recherchen, bei denen ihm mehr oder minder u. a. die Wirtstochter Anna Hopfer (Bernadette Heerwagen), der schrullige Immobilienmakler Eustach Schiller (Udo Samel), Annas Urgroßmutter, die Hiasler Pep (Ingrid Burkhard), der "Alpenpost"-Redakteur Stadler Berz (Branko Samarovski) und sein Bruder Heinz Käfer (Hans-Michael Rehberg), ein Rechtsanwalt, behilflich sind, führen ihn zur Villenbesitzerin Frau Hürsch, die die letzte Arbeitgeberin der Käfer Mizzi war. Sie erinnert sich an einen alten Koffer am Dachboden, der die Hinterlassenschaft der verschwundenen Angestellten enthalten soll. Die Spurensuche konfrontiert Daniel Käfer nicht nur mit einer spannenden Vergangenheit, sondern wird immer mehr zur Suche nach der eigenen Identität. Am Ende hat er ein Rätsel gelöst und ist dennoch ratlos wie zuvor. In der Ferienwelt seiner Kindheit ist er fremd wie eh und je - und ist doch um ein unmessbares Stück vertrauter mit ihr.

"Daniel Käfer und die Villen der Frau Hürsch" ist eine Koproduktion von ORF, BR und Moviepool, hergestellt von Teamfilm, mit Unterstützung der Cine Styria.

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