Darabos zu Telekom: Internationale Blamage für heimische Wirtschaftspolitik

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos übt im Zusammenhang mit dem geplatzten Telekom-Deal heftige Kritik an der "international blamablen Performance der österreichischen Wirtschaftspolitik unter Führung von Kanzler Schüssel und Finanzminister Grasser". Darabos spricht von "unüberbietbarem Dilettantismus", der Österreichs Wirtschaft schweren nachhaltigen Schaden zugefügt habe. "Das Duo Schüssel und Grasser haben wieder einmal vorgeführt, wie fahrlässig sie mit Österreichs Vermögenswerten umgehen", so Darabos am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer verweist darauf, dass die heimischen Infrastrukturkonzerne wie die Telekom Austria unverzichtbar wichtig seien; gleichzusetzen mit den lebensnotwendigen Versorgungseinrichtungen und Rohstoffen wie z.B. das Wasser.

Nun stelle sich die Frage, wer die Verantwortung für dieses Desaster übernimmt, so Darabos weiter. "Sowohl der Finanzminister als auch der Bundeskanzler sind seit Tagen in dieser sensiblen Causa vollkommen abgetaucht."

Die Börsentalfahrt der Telekom Austria-Aktien und die schlagartige Vernichtung von einem Unternehmenswert in Höhe von 1,2 Milliarden Euro zeige, wie destruktiv der Wirtschaftskurs der Regierung Schüssel sei und beweise, dass auch die Entscheidung, jetzt über die Börse zu privatisieren, zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt verkündet wurde. (Schluss) se

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