FP-Rosenkranz warnt ÖVP vor Parteibuchwirtschaft in den Spitälern

Übernahme der Spitäler durch das Land kann nur ein erster Schritt sein

St. Pölten (OTS) - Die Übernahme von Gemeindespitälern durch das Land wird von der FPÖ generell begrüßt, kann aber nur ein erster Schritt sein. FPÖ Landesparteiobfrau NR Barbara Rosenkranz warnt die ÖVP eindringlich davor, eine Parteibuchwirtschaft in den Spitälern einzuführen und fordert die Entpolitisierung des Spitalswesens durch eine objektive Trägergesellschaft.
Kritik übt sie auch an der geplanten Errichtung von Landesgesundheitsagenturen In den Agenturen sind die Länder als Spitalserhalter überdimensioniert vertreten. "Es kann nicht sein, dass jemand der Leistungen vollbringt auch darüber entscheidet, wie viel für diese Leistungen bezahlt wird", so Barbara Rosenkranz. "Überhaupt", so Barbara Rosenkranz "muss man in den niederösterreichischen Spitälern nicht mehr von einer Kostenexplosion, sondern von einer Leistungsexplosion reden." Leistungen, die in Krankenhäusern erbracht werden, werden mit Punkten bewertet. Kassierten die Krankenhäuser früher pro Punkt 1 Euro und mehr, so sind es derzeit nur mehr 93 Cent. "Das hat dazu geführt, dass die Krankenanstalten ihre Finanzen dadurch auffetten, dass sie Behandlungen durchführen, die oft gar nicht notwendig wären." Ein weiterer Kritikpunkt der FPÖ-Abgeordneten ist, dass die Krankenhäuser Leistungen anbieten, die auch von den niedergelassenen Ärzten erbracht werden könnten. "Damit unterläuft man das bewährte System der niedergelassenen Ärzte."

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