Gahr: Kräuter-Aussagen inhaltlich falsch und in Diktion bedenklich

Gegengeschäfte nachhaltiger wirtschaftlicher Impuls - SPÖ gehen offensichtlich Argumente aus

Wien, 19. August 2004 (ÖVP-PK) Anlässlich der jüngsten Aussagen von SPÖ-Kräuter zeigte sich ÖVP-Rechnungshofsprecher Hermann Gahr heute, Donnerstag, "mehr als verwundert über dessen inhaltlich falsche und in der Diktion bedenkliche Aussagen". Kräuter vergreife sich in der Wortwahl, wenn er im Zusammenhang mit den Eurofighter-Gegengeschäften von "Katzendreck", "Missbrauch", "Brüskierung" und Ähnlichem spreche. "Offensichtlich gehen der SPÖ in Sachen Gegengeschäfte die Argumente aus und Kräuter flüchtet sich in wilde Rundumschläge", so der ÖVP-Rechnungshofsprecher. ****

Gahr ortet bei Kräuter ein "enormes Aufmerksamkeitsdefizit" und nannte als Beispiel die Kritik am gestrigen "ZiB 2-Interview" von Wirtschaftsminister Bartenstein. "Erstens wurde die Abwicklung der Gegengeschäfte bereits von einer unabhängigen und renommierten Wirtschaftsprüfungskanzlei geprüft und zweitens gab es keine Absage an weitere mögliche Überprüfungen durch eine unabhängige Instanz", so Gahr.

Betreffend die Auswirkungen der Gegengeschäfte auf den Wirtschaftsstandort Steiermark verwies Gahr darauf, "dass die Liste mit den 25 steirischen Firmen sogar gestern bei der Pressekonferenz verteilt wurde. Die Zahl an steirischen Firmen ist somit an vorderster Stelle, was die Gegengeschäfte betrifft - aber das dürfte Herr Kräuter entweder bewusst verschweigen oder es ist ihm auf Grund eines bemerkenswerten Aufmerksamkeitsdefizits schlichtweg entgangen", sagte Gahr.

Abschließend wies der ÖVP-Rechnungshofsprecher darauf hin, dass die Gegengeschäfte - anders als von der SPÖ dargestellt - einen nachhaltigen wirtschaftlichen Impuls bringen und damit Arbeitsplätze schaffen und sichern werden. Die Aussagen der Firmenvertreter bei der gestrigen Pressekonferenz hätten dies klar bestätigt. "Kräuter unterstellt offenbar auch den Firmenvertretern ungeniert, nicht die Wahrheit zu sagen. Seine billigen Unwahrheiten und Unterstellungen werden durch ständiges Wiederholen aber jedenfalls nicht wahrer."

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