E-Government revolutioniert österreichische Verwaltung

Wien (OTS) -

  • 250 Jahre nach der josephinischen Verwaltungsreform gelingen mit moderner IT weit reichende Modernisierungen
  • Österreich im europäischen Spitzenfeld: Platz vier im EU-Ranking
  • Die BRZ GmbH hat die wichtigsten E Government Projekte Österreichs umgesetzt

Was 1997 mit dem Online-Amtshelfer "help.gv.at" begann, ist heute E-Government: Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien für die Interaktion zwischen Staat und Bürgern, Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Die Bundesrechenzentrum GmbH hatte als innovativer IT-Dienstleister des Bundes und E-Government Partner der Verwaltung maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung. Das Bundesrechenzentrum setzte in den letzten Jahren gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft die bedeutendsten E Government Projekte um, die Österreich im europäischen E Government Ranking vom 13. auf den vierten Platz brachten. Anlässlich dieses Erfolges präsentieren das Bundesrechenzentrum und seine Kunden, Partner und Freunde am 19. August 2004 unter dem Motto "E Government am roten Faden" eine Zeitreise durch die österreichische Verwaltung. Dabei werden die innovativsten und wichtigsten Projekte für Staat, Wirtschaft und Bürger vorgestellt.

E-Government - 250 Jahre nach der josephinischen Verwaltungsreform

Seit der josephinischen Verwaltungsreform im 18. Jahrhundert wurden immer wieder Verwaltungsreformen angedacht. Die Pläne scheiterten aber immer an einer Hürde: Nachhaltig modernisiert kann nur werden, wenn entsprechende Werkzeuge zur Verfügung stehen. Erst mit der Entwicklung der Informationstechnologie (IT) und dem Siegeszug des Internets gelang der Durchbruch. Aktuell entsteht eine transparente, flexible und kostengünstige öffentliche Verwaltung über alle Bereiche hinweg: Kommunikation, Information, interne Prozesse und Archivierung.

E Government am roten Faden - "Vom AKT zur IKT" (Informations- und Kommunikationstechnik)

Mit der Ausstellung "Vom AKT zur IKT" gibt das Bundesrechenzentrum einen Überblick über die wichtigsten E Government Anwendungen in Österreich. Neben historischen Ausstellungsstücken, werden die bedeutendsten E Government Projekte mit Schaubildern, multimedialen Präsentationen und Workstations veranschaulicht.

BRZ GmbH will als zentraler E Government Partner im Bund einen Marktanteil von 50 % erreichen

Die BRZ GmbH hat in den letzten Jahren in allen Unternehmensbereichen ein starkes E Government Know-how aufgebaut und war in einen Großteil der technischen Reformprojekte involviert. "Wir haben den Staat in seiner Entwicklung zu einer serviceorientierten Organisation im Dienste des Bürgers von Anfang an begleitet und unsere Position als führender E Government Partner kontinuierlich gefestigt. Mittelfristig wollen wir in diesem Segment einen Marktanteil im Bund von über 50 % erreichen", erklärt Mag. Erhard Schmidt, MBA, Sprecher der Geschäftsführung der BRZ GmbH.

Zukunftsweisende Positionierung der BRZ GmbH

Mag. Harald Neumann, Geschäftsführer der BRZ GmbH, konkretisiert die Rolle des Unternehmens im Bereich E Government: "Damit die öffentliche Verwaltung den Anforderungen einer modernen, bürgernahen Verwaltung gerecht wird, benötigt sie effiziente Informationstechnologie und einen verlässlichen IT Dienstleister. Beides sicherzustellen, ist unser Auftrag." Die Ergebnisse dieses Auftrags sind wegweisende E Government Projekte wie "help.gv.at", der Elektronische Akt, FINANZOnline und die Einführung von SAP für die Haushalts- und Personalverrechnung des Bundes sowie für Besoldung und Personalmanagement. Diese Projekte wurden von der BRZ GmbH gemeinsam mit Kooperationspartnern umgesetzt und verfolgen die Erreichung der Ziele des EU-Masterplans. "Unsere Erfolge fanden auch international große Beachtung und Anerkennung", erklärt Neumann.

Platz vier im europäischen Ranking

Christian Rupp, Exekutivsekretär E Government des Bundes, unterstreicht die Bedeutung von E Government für Österreich: "E Government ist ein wichtiger Faktor zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wirtschaftsstandorts Österreich." Österreich liegt in der Online-Verfügbarkeit der öffentlichen Services im europäischen Vergleich auf Rang vier. Beim Anteil der Services, die vollständig online abgewickelt werden können, belegt Österreich nach Dänemark sogar Rang zwei. Die österreichische Verwaltung hat in diesem Bereich in den letzten Jahren enorm zugelegt. 2001 konnten rund 13 % der Services vollständig online abgewickelt werden, mittlerweile liegen wir bei etwa 70 %.

Justiz im Wandel der Zeit

SC Dr. Wolfgang Fellner, Leiter der Präsidialsektion im BM für Justiz, berichtet über die wichtigsten Schritte der österreichischen Justiz im Informationszeitalter: "Bereits sehr früh - nämlich 1986 -wurde die Verfahrensautomation Justiz eingeführt, die Ediktsdatei im Internet haben wir 1999 ins Leben gerufen. Heuer wurde mit der Einführung des Elektronischen Aktes in der Zentralstelle ein weiterer Meilenstein gesetzt. Die BRZ GmbH war für uns bei all diesen Projekten ein kompetenter und verlässlicher Umsetzungspartner."

E-Government erfordert Mut und verlässliche Umsetzungspartner

SC Dr. Arthur Winter, Leiter der IT-Sektion im BM für Finanzen, und damit im BMF verantwortlich für die Umsetzung von FINANZOnline und die Einführung von SAP für Budgetbewirtschaftung und Personalmanagement, führt den Erfolg dieser Projekte auch auf die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesrechenzentrum zurück: "Die BRZ GmbH ist unser Hauptdienstleister. Großprojekte wie die Einführung der Standard-Software SAP oder FINANZOnline hätten wir ohne Know-how und Einsatz des Bundesrechenzentrums sicher nicht umsetzen können. Die Realisierung verlief auf hohem partnerschaftlichen Level."

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